03 May 2026, 02:02

Kubicki will FDP mit ehrgeizigen Zielen zurück an die Spitze führen

Eine Karte von Deutschland aus dem 19. Jahrhundert, die die politischen Teilungen zeigt, auf altem Papier gedruckt mit Text oben und unten.

Kubicki will FDP mit ehrgeizigen Zielen zurück an die Spitze führen

Wolfgang Kubicki hat seine Kandidatur für den FDP-Vorsitz bekannt gegeben und setzt sich ehrgeizige Ziele für die Wiederbelebung der Partei. Der ehemalige Bundestagsvizpräsident will, dass die Liberalen bei künftigen Wahlen mindestens zehn Prozent der Stimmen erreichen. Seine Ankündigung kommt zu einer Zeit, in der die FDP um Sichtbarkeit ringt, nachdem sie vor einem Jahr aus dem Parlament ausgeschieden ist.

Kubicki gab zu, dass ihn die aktuelle Umfrageposition der FDP emotional berühre. Seit dem Verlust ihrer Bundestagsmandate ist die Partei unter die Wahrnehmungsschwelle der Öffentlichkeit gerutscht. Dennoch bleibt er zuversichtlich, was ihre Zukunft angeht – trotz eigener Zweifel, die er noch im Februar 2025 geäußert hatte.

Er argumentiert, dass die politischen Ideen der FDP relevanter seien denn je. Der Partei fehle es lediglich an einem überzeugenden Kommunikator, um die Wähler zu erreichen, so Kubicki. Gleichzeitig kritisierte er Bundeskanzler Friedrich Merz und Finanzminister Lars Klingbeil und machte deren Politik für den wirtschaftlichen Niedergang Deutschlands verantwortlich.

Der Verlust an Wohlstand ist Kubickis zentrales Anliegen. Als Beleg für die Krise des Landes nannte er den jährlichen Wegfall von 120.000 bis 150.000 Industriearbeitsplätzen. Sein Wahlkampf um den Parteivorsitz wird darauf abzielen, diesen Trend umzukehren und den Einfluss der FDP wiederherzustellen.

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Kubicki hat ein klares Ziel gesteckt: die Rückkehr der Partei zu zweistelligen Wahlergebnissen. Dies hatte er bereits 2017 und 2021 mitgestaltet. Jetzt bestehe er darauf, dass weniger als zehn Prozent anspruchslos wären. Die Abstimmung über den Vorsitz ist für Mai geplant, wo er seine Vision für das Comeback der FDP offiziell vorstellen wird.

Mit seiner Bewerbung um den Parteivorsitz will Kubicki die FDP aus ihrer Krise führen und zurück in den Bundestag bringen. Seine Strategie basiert auf wirtschaftlichen Themen und einer besseren Kommunikation. Nach der Mai-Abstimmung wird sich zeigen, in welche Richtung sich die Partei entwickeln wird.

Quelle