Landkreis Offenbach erneuert bis 2025 sein gesamtes Radwegesystem mit 5.800 neuen Schildern
Lukas HoffmannLandkreis Offenbach erneuert bis 2025 sein gesamtes Radwegesystem mit 5.800 neuen Schildern
Landkreis Offenbach modernisiert bis 2025 sein Radwegeschildersystem
Bis 2025 soll im Landkreis Offenbach das gesamte Beschilderungssystem für das Radwegenetz grundlegend erneuert werden. Das Projekt umfasst 520 Kilometer Radrouten, wobei über 5.800 Schilder ausgetauscht oder überarbeitet werden müssen. Die Verantwortlichen erhoffen sich dadurch eine bessere Zugänglichkeit des Radverkehrs für Einwohner und Besucher gleichermaßen.
Die bestehende Beschilderung stammt aus den Mitte der 1990er-Jahre und wurde seitdem nicht mehr umfassend überprüft. Nun sollen rund 1.200 der insgesamt 5.848 Schilder ersetzt werden, während andere instand gesetzt oder mit neuen Wegweisern versehen werden.
Die erste Phase beginnt mit einer Bestandsaufnahme durch die VAR , die alle Routen prüft und kleinere Reparaturen durchführt. Diese vorbereitenden Arbeiten – darunter Reinigung und kleine Ausbesserungen – laufen bis zum Frühling 2024. Anschließend folgen der vollständige Austausch und die Neuinstallation der Schilder, die bis Anfang 2025 andauern werden.
Die Finanzierung des 325.000-Euro-Projekts erfolgt unter anderem durch einen 210.000-Euro-Zuschuss aus dem hessischen Programm "Starkes Heimatland Hessen". Die aktualisierte Beschilderung wird zudem in die landesweite Radrouten-Datenbank eingebunden, um eine einheitliche Wegführung in der gesamten Region zu gewährleisten.
Claudia Jäger, Erste Kreisbeigeordnete, betont die Bedeutung einer klaren Beschilderung, um mehr Menschen zum Radfahren zu motivieren. Das Netz umfasst 1.326 Schildstandorte und ist damit ein zentraler Bestandteil der lokalen Verkehrsinfrastruktur.
Die Kosten für die Erneuerung belaufen sich auf 325.000 Euro, wobei das Land Hessen einen Großteil der Ausgaben übernimmt. Nach Abschluss des Projekts profitieren Radfahrer von besseren Wegweisungen und gut instand gehaltenen Routen. Die Arbeiten sollen bis Anfang 2025 abgeschlossen sein.






