23 April 2026, 20:03

Lörrach verschärft Regeln für Bordelle und Straßenprostitution ab 2026

Karte von Australien, die den Prozentsatz von minderjährigen Teenagern nach Bundesstaaten in rot hervorhebt, mit einer Bildunterschrift unten, die besagt: "Minderjährige Teenager können wegen einvernehmlichen Geschlechtsverkehrs in die Sex-Töterliste aufgenommen werden."

Lörrach verschärft Regeln für Bordelle und Straßenprostitution ab 2026

Lörrach führt strengere Regeln für prostitionsnahe Betriebe ein

Am 28. April 2026 wird der Stadtrat von Lörrach eine überarbeitete Sperrbezirksverordnung verabschieden. Die Änderungen sollen rechtliche Grenzen präzisieren und gleichzeitig bestimmte Stadtteile vor solchen Aktivitäten schützen.

Die aktualisierte Verordnung verbietet Straßenprostitution in der gesamten Stadt. Zudem werden Bordelle und ähnliche Einrichtungen in 20 ausgewiesenen Gewerbegebieten eingeschränkt. Nur noch zwei Industriegebiete erlauben künftig den Betrieb solcher Betriebe.

Dienstleistungen in Wohnungen, bei denen Kunden private Räumlichkeiten aufsuchen, bleiben größtenteils erlaubt. In Einzelfällen können jedoch weiterhin Beschränkungen gelten. Die Regelungen erfassen explizit nicht Kurzzeitwohnungen, die für Prostitution genutzt werden.

Die neuen Vorschriften wurden in Abstimmung mit dem Regierungspräsidium Freiburg und der Polizei entwickelt. Ziel ist es, transparente rechtliche Strukturen zu schaffen und sensible Bereiche der Stadt zu schützen. Aktuell liegen keine neuen Anträge für Bordelle vor, und die Behörden bewerten die Lage als stabil.

Die Verordnung tritt in Kraft, sobald sie im Staatsanzeiger veröffentlicht wird.

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Die überarbeitete Regelung verschärft die Kontrollen darüber, wo prostitionsnahe Betriebe ansässig sein dürfen. Zwar bleibt bei Dienstleistungen in Wohnungen ein gewisser Spielraum, doch Straßenstrich wird flächendeckend untersagt. Die Stadt erwartet klarere rechtliche Rahmenbedingungen, sobald die neuen Bestimmungen offiziell in Kraft treten.

Quelle