Luke Littlers schwierige Rückkehr: Kann er das deutsche Darts-Publikum nun überzeugen?
Paul FischerLuke Littlers schwierige Rückkehr: Kann er das deutsche Darts-Publikum nun überzeugen?
Luke Littler kehrt am Donnerstag für den achten Abend der Premier League in Berlin auf deutsche Bühne zurück. Der junge Darts-Star trifft dort auf Stephen Bunting. Seine bisherigen Auftritte im Land waren von angespannten Momenten und feindseligen Reaktionen des Publikums geprägt.
In der Saison 2026 hatte Littler in Deutschland bisher keine Erfolge vorzuweisen – einen einzigen Sieg in den Nightly Games blieb er schuldig. Seine Probleme reichen jedoch weiter zurück: So schied er bereits 2023 im Halbfinale des German Darts Grand Prix gegen Gian van Veen aus. Ein Jahr später unterlag er James Wade bei der Europameisterschaft 2025 in Dortmund.
Offen gibt der Spieler zu, sich in Deutschland unwohl zu fühlen. Die feindselige Stimmung lenke ihn ab, so Littler. Mehrfach wurde er von den Zuschauern ausgebuht, etwa während eines Duells gegen Peter Wright in Hildesheim. Der Druck habe ihn bereits die Konzentration kosten, räumt er ein. Doch der ehemalige BDO-Weltmeister Mark Webster glaubt, Littler könne die Negativenergie in Antrieb umwandeln.
Trotz der Rückschläge steht nun in Berlin die nächste Bewährungsprobe an. Das Match gegen Bunting bietet ihm die Chance zu beweisen, dass er mit dem deutschen Publikum zurechtkommt. Der Donnerstagsauftritt könnte zum Wendepunkt in seinem Verhältnis zu den Fans werden – ein Sieg würde nicht nur seine aktuelle Krise beenden, sondern auch sein Selbstvertrauen für künftige Turniere in Deutschland stärken.






