18 April 2026, 10:02

Mainz startet digitale Baugenehmigungen für effizientere Verwaltung

Farbcodierte Karte eines geplanten Wohnbaugebiets mit beschrifteten Abschnitten, die Gebäude, Straßen und andere Merkmale zeigen.

Mainz startet digitale Baugenehmigungen für effizientere Verwaltung

Mainz führt Online-Bauanträge ein – Schritt in Richtung moderne Verwaltung

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Mainz hat als Teil seiner Bestrebungen, öffentliche Dienstleistungen zu modernisieren, die Möglichkeit eingeführt, Baugenehmigungen digital zu beantragen. Das neue System ermöglicht es Bürgern und Unternehmen, Anträge online einzureichen und ersetzt damit das bisherige papierbasierte Verfahren. Stadtvertreter bezeichnen die Umstellung als einen wichtigen Schritt hin zu einer effizienteren Verwaltung.

Die Veränderung folgt Anpassungen der Landesbauordnung und der Vorschriften zur Prüfung von Bauunterlagen. Mainz hat bereits die technischen Voraussetzungen für die Bearbeitung elektronischer Eingaben geschaffen. Um einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten, werden in der Anfangsphase ergänzende Papierdokumente neben digitalen Anträgen akzeptiert.

Ludwig Holle, Leiter des städtischen Bauamts, erklärte, dass digitale Genehmigungen Arbeitsabläufe beschleunigen und die Kommunikation mit den Behörden verbessern würden. Bürgermeister Nino Haase fügte hinzu, dass die Maßnahme Verwaltungsprozesse transparenter und zukunftsfähiger mache. Die Stadt plant, die Übergangsphase so kurz wie möglich zu halten und den vollständigen Rollout basierend auf Rückmeldungen der ersten Nutzer anzupassen.

Wirtschaftsverbände begrüßen die Neuerung. Karina Szwede, Hauptgeschäftsführerin der Industrie- und Handelskammer (IHK) für Rheinhessen, bezeichnete eine moderne Verwaltung als entscheidend für die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft. Die Kammer setzt sich seit Langem für digitale Baugenehmigungen als Priorität für lokale Unternehmen ein.

Langfristig strebt Mainz eine vollständige Digitalisierung des gesamten Prozesses an – von der Antragstellung bis zum Bescheid. Das neue System ist bereits aktiv, wobei die Stadt auf eine schrittweise Einführung setzt, um Störungen zu vermeiden. Digitale Anträge sollen die Bearbeitungszeiten verkürzen und den Austausch mit dem Bauamt vereinfachen. Die Verantwortlichen werden die Anfangsphase genau beobachten, bevor sie einen endgültigen Zeitplan für die vollständige Digitalisierung festlegen.

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