05 June 2026, 11:28

Mainz steht vor Jahren des Verkehrschaos durch Großbaustellen bis 2029

Baustellen in Mainz: Weitere Verkehrsbehinderungen stehen bevor

Mainz steht vor Jahren des Verkehrschaos durch Großbaustellen bis 2029

Mainz hat eine Reihe großer Bauprojekte angekündigt, die bis 2029 den Verkehr und die Versorgung in der gesamten Stadt beeinträchtigen werden. Verkehrsdezernentin Janina Steinkrüger stellte die Pläne vor, zu denen die Modernisierung von Straßenbahnstrecken, Straßensperrungen und der Ausbau des Fernwärmenetzes gehören. Ab diesem Sommer wird es auf mehreren wichtigen Routen zu längerfristigen Behinderungen kommen.

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Die Arbeiten an der Straßenbahnlinie nach Hechtsheim beginnen in den Sommerferien und führen zu einer dreiwöchigen Vollsperrung der Straße. Anschließend wird die gesamte Strecke bis 2027 grundlegend saniert und barrierefrei ausgebaut. Anwohner müssen monatelang auf Ersatzbusse ausweichen, während die Bauarbeiten andauern.

In Bretzenheim wird die Pariser Straße (B40) im Herbst für die Sanierung der Brücke in Höhe der Haifa-Allee und der Albert-Stohr-Straße komplett gesperrt. Gleichzeitig finden im Altstadtbereich Kabelarbeiten auf der Münsterstraße, der Neuen Universitätsstraße und der Kleinen Langgasse statt – letztere wird für vier Wochen voll gesperrt.

Die Binger Straße wird Ende Juni (Kalenderwoche 27) wieder für den Verkehr in beide Richtungen freigegeben, während die Straßenbahnverbindungen im August ihren Betrieb aufnehmen. Während früherer Bauphasen war der Straßenbahnverkehr vorübergehend eingestellt worden.

Das Fernwärmenetz wird in diesem Sommer erweitert, um das Schneckenburger Areal und die Universitätsmedizin in der Oberstadt anzuschließen. In der Nähe kommen zudem Umbachstraße und Holzhofstraße in den Genuss von Modernisierungsarbeiten am Wärmenetz, was voraussichtlich zu einseitigen Verkehrsbehinderungen in den wärmeren Monaten führen wird.

Gegen Ende des Jahres beginnt der Abriss der Hochbrücke, die den Mainzer Hauptbahnhof mit Mombach verbindet. Bis 2029 ist mit wiederholten Vollsperrungen zu rechnen.

Die Projekte bringen zwar langfristige Verbesserungen für Verkehr und Infrastruktur mit sich, werden kurzfristig jedoch erhebliche Einschränkungen verursachen. Autofahrer, Straßenbahnnutzer und Anwohner in den betroffenen Gebieten sollten sich auf Umleitungen und Verzögerungen in den kommenden Jahren einstellen. Die Stadt rät, sich regelmäßig über den Baufortschritt und aktuelle Entwicklungen zu informieren.

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