Mieterbund fordert einkommensabhängige Modernisierungsumlage – "System ist ungerecht"
Paul FischerMieterbund fordert einkommensabhängige Modernisierungsumlage – "System ist ungerecht"
Der Präsident des deutschen Mieterbunds, Axel Gedaschko, hat die Bundesregierung aufgefordert, die Mietrechtsreformen voranzutreiben. Gedaschko kritisiert, dass das aktuelle System einkommensschwache Mieter ungerecht belastet, wenn Vermieter Modernisierungskosten umlegen. Sein Vorschlag: Die Höhe der Beteiligung an den Sanierungskosten soll sich am Einkommen der Mieter orientieren.
Nach den geltenden Regeln können Vermieter die Modernisierungskosten gleichmäßig auf alle Mieter verteilen. Gedaschko sieht darin eine Ungerechtigkeit und verweist auf das Beispiel einer alleinerziehenden Krankenschwester, die genauso viel zahlen muss wie ein Doppelverdiener-Paar mit deutlich höherem Einkommen.
Stattdessen schlägt er ein gestaffeltes Modell vor: Mieter mit höherem Einkommen würden stärker an den Modernisierungskosten beteiligt, während Geringverdiener entlastet würden. Gedaschko betonte, dass die Ampelkoalition schnell handeln müsse, um das Problem zu lösen.
Sein Vorschlag sieht vor, die Mieterbeteiligung an den Modernisierungskosten einkommensabhängig zu gestalten. Sollte die Reform umgesetzt werden, würde dies die finanzielle Last stärker auf Besserverdiener verlagern. Bisher hat die Regierung noch nicht auf den Aufruf zur Reform reagiert.






