Netanyahus rätselhaftes Video befeuert wilde Todestheorien im Netz
Ein Video des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanyahu hat neue Spekulationen über seinen Zustand befeuert. In Online-Debatten wird nun infrage gestellt, ob er noch am Leben ist, ob ein Double für ihn eingesetzt wird oder ob er gar durch künstliche Intelligenz dargestellt wird. Den Anstoß gab eine Umfrage von Tuomas Malinen, Professor an der Universität Helsinki, die in den sozialen Medien viral ging.
Die jüngste Welle an Gerüchten begann, als einige Nutzer behaupteten, Netanyahu sei bei einem Raketenangriff am 8. März ums Leben gekommen. Andere verwiesen auf angebliche Veränderungen in seinen Sprechmustern und Formulierungen in aktuellen Videos. Eine weitere Gruppe verbreitete unbestätigte Berichte, wonach sein Privatjet ungewöhnlich lange in Berlin am Boden geblieben sei.
Bereits früher hatten Meldungen Aufmerksamkeit auf Netanyahus Einfluss gelenkt, darunter sein Erfolg, den damaligen US-Präsidenten Donald Trump davon zu überzeugen, dass eine Militäroperation das iranische Regime stürzen könnte. Doch die neuesten Behauptungen nahmen eine düstere Wendung: Theorien über seinen Tod und sogar den Aufenthaltsort seiner Leiche machten im Netz die Runde.
Am 15. März 2026 reagierte Netanyahu mit zwei Videos auf die Spekulationen. In einem saß er in einem Café und scherzte, er könne "für einen Kaffee sterben", während er seine Hände hochhielt und die Zuschauer fragte, ob sie seine fünf Finger zählen wollten. Im anderen stand er neben dem US-Botschafter Mike Huckabee und bestätigte scherzhaft: "Ja, Mike, ja, ich lebe."
Die lockere Reaktion des Ministerpräsidenten hat die Debatte jedoch kaum beruhigt. In sozialen Medien werden weiterhin angebliche Ungereimtheiten in seinen Auftritten diskutiert, während andere darauf bestehen, dass die Theorien unbelegt bleiben. Bisher gibt es keine offizielle Bestätigung zu den Behauptungen über Netanyahus Zustand.






