18 March 2026, 00:08

Netflix und Prinz Harry: Warum die Millionendeals mit Meghan jetzt scheitern könnten

Eine historische Illustration, die eine Gruppe von Menschen in Not zeigt, einige schauen ängstlich hoch und andere verwirrt runter, mit dem Text "Die Lords trafen sich zur Geschäftsabwicklung", was auf eine schwierige oder dringende Situation hindeutet.

Accusations und schwindendes Vertrauen? - Netflix und Prinz Harry: Warum die Millionendeals mit Meghan jetzt scheitern könnten

Die Zusammenarbeit zwischen Netflix und der Produktionsfirma Archewell von Prinz Harry und Herzogin Meghan steht vor wachsender Unsicherheit. Nach fünfeinhalb Jahren hat die Partnerschaft kaum Inhalte hervorgebracht – abgesehen von der Dokuserie Harry & Meghan aus dem Jahr 2022. Wichtige Projekte stocken, die Spannungen nehmen zu.

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Netflix hatte im September 2020 einen umfassenden Mehrjahresvertrag mit Archewell Productions unterzeichnet. Die Vereinbarung umfasste Dokumentationen, Filme, Kinderprogramme sowie Lifestyle-Inhalte unter Meghans Marke As Ever. Zwar lief die Dokuserie Harry & Meghan erfolgreich, doch andere Vorhaben – darunter eine Dokumentation über Polo und Verfilmungen von Meghans Büchern Triff mich am See (Meet Me at the Lake) und Das Hochzeitsdate (The Wedding Date) – kamen kaum voran.

Laut Insidern neigt sich Netflix' Geduld dem Ende zu. Ein Informant soll gesagt haben: "Wir sind fertig." Und CEO Ted Sarandos habe angeblich scherzhaft angemerkt, er nehme Meghans Anrufe nur noch entgegen, wenn ein Anwalt anwesend sei. Auch ihr Verhalten in Meetings sorgt für Kritik: Ihr werde vorgeworfen, Harry ins Wort zu fallen, seine Ideen umzuformulieren und Zoom-Gespräche abrupt zu verlassen.

Die finanziellen Belastungen sind ebenfalls spürbar. Netflix sitzt auf unsoldierten As Ever-Merchandise-Artikeln im Wert von rund zehn Millionen Dollar. Da der Exklusivvertrag mit den Sussexes im August 2025 zu einer weniger bindenden "First-Look"-Vereinbarung herabgestuft wird, wirkt die Zukunft der Zusammenarbeit zunehmend ungewiss.

Auch das Brancheninteresse an einer Zusammenarbeit mit Archewell lässt nach. Filmemacher und Agenten sollen Kooperationen meiden, was dem Paar angesichts der schwächer werdenden Netflix-Bindung immer weniger Optionen lässt.

Der Wechsel zu einem "First-Look"-Deal im nächsten Jahr markiert einen klaren Rückschritt gegenüber Netflix' ursprünglichem Engagement. Mit stockenden Projekten, unverkaufter Ware und schwindender Branchenunterstützung gestaltet sich der Weg für die Medienambitionen der Sussexes zunehmend schwieriger. Ob sie noch Erfolg haben, hängt davon ab, ob ihre verbleibenden Projekte vor Ablauf des aktuellen Vertrags wieder Fahrt aufnehmen.

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