Neues Regenrückhaltebecken in Fulda-Lehnerz schützt Horasbach vor Hochwasser und Schadstoffen
Paul FischerNeues Regenrückhaltebecken in Fulda-Lehnerz schützt Horasbach vor Hochwasser und Schadstoffen
Ab 23. März entsteht in Fulda-Lehnerz ein neues Sedimentations- und Regenrückhaltebecken
Das Vorhaben soll den Horasbach vor Verschmutzung und Überschwemmungen schützen. Nach Angaben der Behörden dauern die Bauarbeiten voraussichtlich bis November an – mit möglichst geringen Verkehrsbeeinträchtigungen.
Das Becken entsteht in unmittelbarer Nähe der Bundesstraße B27, nahe der Kreuzung mit der Landesstraße L3378. Es wird das Oberflächenwasser von B27, L3378 und der Autobahn A7 auffangen, um zu verhindern, dass Sedimente und Schadstoffe in den Horasbach gelangen. Ein Beton-Sedimentationsbecken ermöglicht das Absetzen von Verunreinigungen, bevor das Wasser abgeleitet wird, während ein erdgedämmtes Rückhaltebecken bei Starkregen überschüssiges Regenwasser zurückhält.
Das Projekt ist eine gemeinsame Maßnahme von Hessen Mobil und der Bundesautobahn GmbH. Zu den Bauarbeiten gehören umfangreiche Erdbauarbeiten wie Aushub, Bodenaustausch und Verdichtung. Zudem wird eine Zufahrtsstraße zu den Becken angelegt.
In den vergangenen fünf Jahren wurden entlang deutscher Bundesfernstraßen rund 150 ähnliche Anlagen errichtet. Die meisten davon wurden vom Bundesverkehrsministerium und der Autobahn GmbH finanziert – als Teil von Hochwasserschutzmaßnahmen nach den Flutkatastrophen von 2021.
Nach Fertigstellung verringert das Becken das Risiko von Überflutungen des Horasbachs bei Unwettern. Gleichzeitig filtert es Schadstoffe aus dem Straßenabwasser, bevor sie in den Bach gelangen. Die Anlage soll so die Wasserqualität und Entwässerung in der Region nachhaltig verbessern.






