NRW-Polizei jagt "PS-Influencer" mit Drohnen und Social-Media-Überwachung
Emma KochTuner-Szene: NRW-Polizei zielt auf 'Entertainer' - NRW-Polizei jagt "PS-Influencer" mit Drohnen und Social-Media-Überwachung
Polizei in Nordrhein-Westfalen geht gegen illegale Autotreffen und Straßenrennen vor
Im Fokus stehen dabei sogenannte "PS-Influencer" – Social-Media-Persönlichkeiten, die gefährliche Treffen organisieren und bewerben. Die Behörden warnen, dass solche Veranstaltungen oft zu rücksichtslosem Fahren und Gefahren für die öffentliche Sicherheit führen.
Die neue Strategie sieht vor, die Online-Kanäle der Influencer zu überwachen, um geplante Treffen frühzeitig zu erkennen. Die Polizei wird Beiträge und Videos auswerten, die zu illegalen Rennen oder Tuning-Events aufrufen. Bei Verstößen können die Behörden offizielle Verwarnungen aussprechen oder Influencer per Ordnungsrecht von bestimmten Gebieten ausschließen.
Für nicht genehmigte Veranstaltungen ist eine groß angelegte Reaktion vorbereitet: Hubschrauber und Drohnen sollen helfen, Treffen schnell zu lokalisieren und zu unterbinden. Das Landesamt für Zentrale Polizeiliche Dienste (LZPD) und das Landeskriminalamt (LKA) arbeiten bei der Informationsbeschaffung zusammen und halten die Lage kontinuierlich im Blick.
Videos von rasanten Stunts, die online gepostet werden, verschärfen das Problem. Influencer, die solche Aktionen filmen, ziehen große Menschenmengen an – und erhöhen damit das Risiko von Unfällen und öffentlichen Rüstörungen.
Ziel der verschärften Maßnahmen ist es, illegale Rennen und ihre Gefahren einzudämmen. Durch Überwachung und konsequentes Eingreifen soll die Organisation von Treffen gestört werden. Wie viele Verwarnungen oder Gebietsverbote im vergangenen Jahr verhängt wurden, ist nicht bekannt.






