09 June 2026, 02:01

Opel setzt auf STLA-Plattform für Astra und Corsa – Rüsselsheim bleibt Schlüsselstandort

Opel darf die nächste Astra-Generation in Rüsselsheim produzieren

Opel setzt auf STLA-Plattform für Astra und Corsa – Rüsselsheim bleibt Schlüsselstandort

Opel hat bestätigt, dass die nächsten Generationen der Modelle Astra und Corsa auf die neue STLA-One-Plattform von Stellantis umsteigen werden. Dieser Schritt ist Teil einer umfassenden Strategie, um elektrische Antriebsstränge und Technologien innerhalb der Gruppe zu standardisieren. Gleichzeitig bekräftigt das Unternehmen sein Engagement in Deutschland, indem Rüsselsheim als zentraler Entwicklungs- und Produktionsstandort für den Astra erhalten bleibt.

Der Astra ist seit langem ein Eckpfeiler des Opel-Portfolios – mit rund 25 Millionen verkauften Einheiten im Laufe der Jahre. Die nächste Version bleibt ihren Wurzeln treu und wird am Stammsitz des Unternehmens in Rüsselsheim gefertigt. Xavier Chéreau, Vorsitzender des Aufsichtsrats, betonte den Wert des „Made in Germany“-Siegel und bezeichnete es als strategischen Vorteil innerhalb von Stellantis.

Stellantis investiert über eine Milliarde Euro in einen neuen Konzernhauptsitz und einen nachhaltigen Campus in Rüsselsheim. Diese Investition unterstreicht die langfristige Ausrichtung der Gruppe auf Deutschland als industriellen Standort. Derweil hat der Corsa – seit mehr als fünf Jahren Deutschlands meistverkauftes Kleinwagenmodell – die Marke von 15 Millionen verkauften Einheiten über alle Generationen hinweg überschritten.

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Über Europa hinaus baut Stellantis seine Partnerschaften in China aus. Ein neues elektrisches Opel-SUV, das in Zusammenarbeit mit Leapmotor entwickelt wird, soll 2028 in Produktion gehen. Das Fahrzeug wird im C-Segment angesiedelt sein und markiert einen weiteren Schritt in der Elektrifizierungsstrategie der Marke.

Die weiteren Pläne des Unternehmens umfassen Investitionen in Höhe von 60 Milliarden Euro über die nächsten fünf Jahre. Rund 70 Prozent davon fließen in die Kernmarken, wobei Opel seinen regionalen Fokus beibehält. Der Wechsel zur STLA-Architektur spiegelt das Ziel von Stellantis wider, Plattformen zu vereinheitlichen, um Kosten zu senken und die Entwicklung zu beschleunigen.

Die nächsten Generationen von Astra und Corsa werden sich die STLA-One-Plattform teilen und damit den Vorstoß der Gruppe in Richtung Elektromobilität unterstreichen. Rüsselsheims Rolle als Produktions- und Innovationsstandort bleibt gesichert, gestützt durch umfangreiche Investitionen. In Opels zukünftigem Portfolio wird zudem ein in China gefertigtes Elektro-SUV enthalten sein, dessen Markteinführung für 2028 geplant ist.

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