05 June 2026, 13:54

Oranger Sitzplatz in Lünen setzt starkes Zeichen gegen Frauengewalt

Orangefarbener Bank am Europaplatz als Zeichen gegen Gewalt an Frauen

Oranger Sitzplatz in Lünen setzt starkes Zeichen gegen Frauengewalt

Ein leuchtend oranger Sitzplatz steht nun am Europaplatz in Lünen – ein sichtbares Zeichen gegen Gewalt an Frauen. Die am 27. Mai 2023 eingeweihte Installation soll das öffentliche Bewusstsein schärfen und Betroffene ermutigen, Unterstützung zu suchen. Das Projekt wird von lokalen Verantwortlichen und Gemeinschaftsgruppen gleichermaßen unterstützt.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Der Sitzplatz wurde gegenüber einer Spielanlage aufgestellt und ist damit ein zentraler Anlaufpunkt für Familien und Besucher. Auf seiner Oberfläche prangt eine klare Botschaft: „In Lünen gibt es keinen Platz für Gewalt gegen Frauen.“ Daneben sind die bundesweite Hilfetelefonnummer (116 016) sowie ein QR-Code abgebildet, der zur Website des Frauenforums mit weiteren Hilfsangeboten führt.

Die Farbe Orange wurde bewusst gewählt, da sie international als Symbol gegen geschlechtsspezifische Gewalt anerkannt ist. Finanziert wurde das Projekt von regionalen Förderern, darunter die Sparkasse an der Lippe, die Unfallhilfe Westfalen, die WBL GmbH und das Frauenforum im Kreis Unna.

Bürgermeisterin Martina Förster-Teutenberg betonte, dass Gewalt in der Gesellschaft niemals toleriert werden dürfe. Die Bank diene als Aufruf zu mehr Aufmerksamkeit, Zivilcourage und Solidarität mit den Betroffenen. Heike Tatsch, die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt, begleitete die Entwicklung und Umsetzung des Projekts.

Der Sitzplatz bleibt als dauerhafte Mahnung für Lünens Engagement im Kampf gegen Gewalt an Frauen erhalten. Anwohner und Besucher finden über die angezeigten Kontaktdaten und Online-Ressourcen sofortige Hilfe. Die Initiative steht für die fortlaufenden Bemühungen, eine sicherere und unterstützendere Gemeinschaft zu schaffen.

Quelle