30 April 2026, 16:05

Osnabrücker Karneval feiert Premiere mit erstem Prinzenpaar aus zwei Männern

Zwei Personen auf einem grün-weißen Paradewagen, die Frau in einem grünen Kleid und der Mann hinter ihr stehend, mit Blumenschmuck und Text auf dem Wagen vor einem Hintergrund aus Bäumen und einem klaren Himmel.

Osnabrücker Karneval feiert Premiere mit erstem Prinzenpaar aus zwei Männern

Osnabrücker Karneval schreibt Geschichte mit erstem Prinzenpaar

Der diesjährige Osnabrücker Karneval wird mit seinem ersten royalen Duo aus zwei Prinzen Geschichte schreiben. Das Motto "Kreuz und queer – bunt sind wir" setzt einen feierlichen Ton für Vielfalt und Offenheit. Veranstalter und Stadtvertreter begrüßen das Paar als frisches Symbol für Toleranz und Lebensfreude.

Das Osnabrücker Karnevalskomitee bricht mit der Tradition und ernannte statt des üblichen Prinzenpaars (Prinz und Prinzessin) erstmals zwei Prinzen. Damit feiert das Fest Premiere mit einem gleichgeschlechtlichen royalen Duo.

Prinz Yut I., ursprünglich aus Thailand, bringt eine weitere Neuerung mit: Er ist der erste Prinz mit ausländischem Pass. Seine internationale Herkunft verleiht den Feierlichkeiten eine weltoffene Note.

Oberbürgermeisterin Katharina Pötter lobte das Duo als Zeichen von Freiheit und Selbstbestimmung. Die Prinzen verkörperten den Geist des Karnevals – eine Zeit, in der jeder er selbst sein dürfe. Die beiden zeigten sich begeistert von ihrer bevorstehenden Session, die unter der Regenbogenflagge, dem bekannten Symbol für LGBTQ+-Stolz, stattfinden wird.

Das neue Prinzenpaar spiegelt einen Wandel hin zu mehr Diversität in lokalen Bräuchen wider. Ihre Präsenz unterstreicht das diesjährige Motto von Einheit und Akzeptanz. Die Feierlichkeiten gehen nun mit einem Duo weiter, das sowohl die sich wandelnde Identität der Stadt als auch ihre traditionsreiche Feierfreude repräsentiert.

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