Osteraths großer Wandel: Wie ein neues Konzept den Stadtteil lebendiger macht
Heinz-Walter Koch IIOsteraths großer Wandel: Wie ein neues Konzept den Stadtteil lebendiger macht
Osterath, der am schnellsten wachsende Stadtteil Meerbuschs, steht vor einem tiefgreifenden Wandel – dank eines neuen städtebaulichen Entwicklungskonzepts. Die Stadt hat im Rahmen des Programms „Lebendige Zentren“ Bundes- und Landesfördergelder für das Vorhaben eingeworben. Ein eigens eingesetztes Management-Team wird die Umsetzung vor Ort steuern.
Das „Integrierte Handlungskonzept Osterath“ (IHKO) umfasst 23 Maßnahmen, die auf nachhaltiges Wachstum abzielen. Dazu zählen der Ausbau der Infrastruktur, die Aufwertung von Gemeinschaftsflächen und die Stärkung lokaler Dienstleistungen. Leitgedanke des Projekts ist „Stärkung der Kleinstadtstrukturen mit ländlichem Charme“ – ein Spagat zwischen Modernisierung und Bewahrung des bestehenden Ortscharakters.
Als Stadtteilmanager wurden Julian Kundel-Füth und Sebastian Ritter-Müller berufen. Die beiden arbeiten für die Dortmunder Stadtbüro GmbH und fungieren als zentrale Ansprechpartner für Anwohner:innen, Vereine und die Stadtverwaltung. Zu ihren Aufgaben gehören Vermittlung, Koordination sowie die Beantwortung von Fragen zum IHKO.
Das Team hat seinen Sitz im Familienzentrum am Bommershöfer Weg 3. Ab sofort ist es jeden Donnerstag von 10 bis 17 Uhr erreichbar. Ab Mitte Juni öffnet das Büro zusätzlich montags, um weitere Beratungszeiten anzubieten.
Die neuen Stadtteilmanager spielen eine Schlüsselrolle bei der Gestaltung Osteraths Zukunft. Ihre Präsenz vor Ort soll den direkten Austausch zwischen Bürgerschaft und Entscheidungsgremien sichern. Mit den Fördermitteln und dem strukturierten Plan soll der Stadtteil in den kommenden Jahren vernetzter, lebendiger und nachhaltiger werden.






