Ostfalia Hochschule revolutioniert Notfallausbildung mit neuem Forschungsprojekt
Lukas HoffmannOstfalia Hochschule revolutioniert Notfallausbildung mit neuem Forschungsprojekt
Die Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften hat ein neues Forschungsprojekt gestartet, um die Ausbildung in der Notfallversorgung und im Katastrophenmanagement zu verbessern. Die Initiative mit dem Titel „HLF R/NK tW – Offene Hochschule für Leitstellen, Feuerwehr und Rettungsdienst“ entsteht in Zusammenarbeit mit Praxispartnern und zielt auf die Entwicklung fortschrittlicher Bildungsprogramme ab.
An dem Projekt wirken die Ostfalia-Forscherinnen Professorin Dr. Ilka Benner, Professorin Dr. Melanie Lietz und Professorin Dr. Sandra Tschupke mit sowie zentrale Praxispartner. Dazu gehören das Ausbildungszentrum für Notfall- und Intensivmedizin, die Interdisziplinäre Task Force für Notfall- und Katastrophenmedizin der Medizinischen Hochschule Hannover sowie die Feuerwehr und der Katastrophenschutz Wolfsburg.
Von Juni 2026 bis Dezember 2028 wird die Initiative ein modulares, fachübergreifendes Schulungsprogramm für Einsatzkräfte entwickeln. Sechs Module sind geplant, darunter „Kindernotfälle im Rettungsdienst“ und „Einsatzführung bei Großschadenslagen“. Ziel ist es, ein flexibles System zu erproben, das Fachleute aus Leitstellen, Feuerwehren und Rettungsdiensten unterstützt.
Gefördert wird das Vorhaben im Rahmen des Programms „Hochschulen öffnen“ der NBank mit Mitteln aus dem Europäischen Sozialfonds Plus (ESF+) und dem Land Niedersachsen. Zudem soll der Übergang zwischen beruflicher Praxis und Hochschulbildung erleichtert werden.
Die Schulungsprogramme werden auf die Bedürfnisse von Notfall- und Katastrophenteams zugeschnitten. Das Projekt läuft zweieinhalb Jahre, wobei die ersten Module in dieser Zeit pilotiert werden sollen. Durch Förderung und Partnerschaften ist die Initiative gut aufgestellt, um erfolgreich umgesetzt zu werden.
