13 June 2026, 06:02

PSA übernimmt Opel: Wie der Deal die europäische Autoindustrie verändert

Übernahme von Opel durch die PSA-Gruppe abgeschlossen

PSA übernimmt Opel: Wie der Deal die europäische Autoindustrie verändert

Die PSA-Gruppe hat die Übernahme von Opel von General Motors abgeschlossen. Der Deal im Wert von etwa 2,2 Milliarden Euro umfasst auch die Marke Vauxhall und markiert einen bedeutenden Wandel in der europäischen Automobilindustrie. Opel hatte seit 1999 keinen jährlichen operativen Gewinn mehr verzeichnet.

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Die Europäische Kommission genehmigte die Fusion ohne wettbewerbsrechtliche Bedenken. Damit war der Weg für PSA frei, den Kauf der europäischen GM-Sparte abzuschließen, die seit 1929 unter der Kontrolle des US-Konzerns stand. Opel war einst Deutschlands größter Autohersteller.

Die PSA-Gruppe steigt damit zum zweitgrößten Automobilhersteller Europas nach Verkaufszahlen auf. Michael Lohscheller hat die Position des Opel-Chefs übernommen und löst Karl-Thomas Neumann ab. Philippe de Rovira stößt als Finanzvorstand zum neuen Führungsteam.

PSA-Chef Carlos Tavares überlässt die Umstrukturierung von Opel der deutschen Unternehmensführung. Das Ziel ist eine Gewinnmarge von 2 Prozent bis 2020 und 6 Prozent bis 2026. Die Übernahme stärkt die Position von PSA auf dem europäischen Markt. Die neue Opel-Führung wird sich nun darauf konzentrieren, die Marke profitabel zu machen. Die Umstrukturierungsziele sind für die kommenden Jahre gesetzt.

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