12 April 2026, 06:11

Raubmord in Kehl: Zwölf Jahre Haft für brutalen Täter mit psychischer Erkrankung

Balkendiagramm, das die Homicid-Offending-Rates nach Alter des Täters und Waffentyp von 1976 bis 2004 zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Raubmord in Kehl: Zwölf Jahre Haft für brutalen Täter mit psychischer Erkrankung

Ein Mann ist wegen des brutalen Mordes an einer älteren Frau in Kehl zu zwölf Jahren Haft verurteilt worden. Das Landgericht Offenburg sprach ihn nach einem nicht öffentlichen Prozess der Raubmordtat, Vergewaltigung und Tötung schuldig.

Das Verbrechen ereignete sich im vergangenen Jahr im Ortenaukreis. Der Angeklagte drang durch eine unverschlossene Balkontür in die Wohnung des Opfers ein, um Wertgegenstände zu stehlen. Im Inneren überfiel er die Frau, würgte sie und schlug mit einem Gehstock und einem Stein auf sie ein, bis sie das Bewusstsein verlor.

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Anschließend vergewaltigte er sie und knebelte sie mit ihrer eigenen Unterwäsche. Durch den Knebel erstickte die Frau und starb. In den folgenden zwei Tagen nutzte der Täter die Bankkarte des Opfers für kleinere Einkäufe in Kehl und Offenburg, bevor die Polizei ihn festnahm.

Das Gericht wertete Habgier, Heimtücke und die Absicht, weitere Straftaten zu begehen, als erschwerende Umstände. Als mildernd wurde jedoch seine diagnostizierte Schizophrenie berücksichtigt. Aufgrund der Schwere seiner psychischen Erkrankung fand der Prozess unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

Der Angeklagte erhielt eine Freiheitsstrafe von zwölf Jahren. Sollte sich sein Zustand durch Medikamente bessern, könnte er nach Verbüßung von zwei Dritteln der Strafe vorzeitig entlassen werden. Das Urteil erfolgte im Rahmen eines nicht öffentlichen Verfahrens, bedingt durch die Art der Tat und seine psychische Erkrankung.

Quelle