16 April 2026, 18:03

Rolls-Royce liefert 200 Antriebssysteme für die neuen Puma-Panzer der Bundeswehr

Militärisches gepanzertes Personentransportfahrzeug mit montierter großer Kanone, das auf einer Schotterstraße fährt, umgeben von Bäumen unter einem klaren blauen Himmel.

Rolls-Royce liefert 200 Antriebssysteme für die neuen Puma-Panzer der Bundeswehr

Rolls-Royce Power Systems sichert Großauftrag für Antriebssysteme der neuen Puma-Schützenpanzer der Bundeswehr

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Rolls-Royce Power Systems (RRPS) hat einen bedeutenden Auftrag zur Lieferung von Antriebssystemen für die neuen Schützenpanzer vom Typ Puma der deutschen Streitkräfte erhalten. Der Deal festigt die langjährige Partnerschaft des Unternehmens mit der Bundeswehr und zählt zu den größten Verträgen in seiner Geschichte.

Der Auftrag umfasst die Auslieferung von 200 Antriebssystemen für den Puma, der die veralteten Marder-Fahrzeuge in den Reihen der Bundeswehr ersetzen soll. Jedes System besteht aus einem Zehnzylinder-Motor mit 800 Kilowatt Leistung sowie Leistungselektronik, einer Kühleinheit und einem Getriebe des Herstellers Renk. Die Produktion soll 2028 anlaufen.

RRPS verzeichnete in den vergangenen Jahren ein stetiges Wachstum: Der Umsatz stieg 2021 um 19 Prozent auf 5,72 Milliarden Euro, während sich der bereinigte operative Gewinn im selben Zeitraum auf 995 Millionen Euro erhöhte. Um der wachsenden Nachfrage im Verteidigungssektor gerecht zu werden, baut das Unternehmen nun seine Produktionskapazitäten aus.

Verteidigungsexperten betonen die Bedeutung dieser Zusammenarbeit, die Deutschlands technologische Führerschaft und nationale Sicherheit stärkt. Das Puma-Programm markiert einen zentralen Schritt bei der Modernisierung der gepanzerten Flotte der Bundeswehr.

Der Vertrag unterstreicht die Position von RRPS als wichtiger Zulieferer für die Bundeswehr und treibt die Rolle des Puma in den Rüstungsmodernisierungen Deutschlands voran. Die neuen Antriebssysteme werden die Leistung der Fahrzeuge deutlich verbessern – die ersten Lieferungen sind für die kommenden vier Jahre geplant.

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