Russisches Staatsballett begeistert Hanoi mit magischem Nussknacker
Moritz MüllerRussisches Staatsballett begeistert Hanoi mit magischem Nussknacker
Das Russische Staatsballett kehrte mit einer glanzvollen Aufführung von Der Nussknacker nach Hanoi zurück
Am 25. März präsentierte das Russische Staatsballett in der historischen Hồ-Gươm-Oper in Hanoi eine mitreißende Inszenierung von Der Nussknacker. Die Vorstellung markierte die erste Zusammenarbeit der Kompanie mit dem Hanoi-Sinfonieorchester und wurde vom Publikum begeistert aufgenommen – ein weiterer Höhepunkt des kulturellen Austauschs zwischen Russland und Vietnam.
Das 1981 gegründete Russische Staatsballett ist für seine präzise klassische Technik und ausdrucksstarke Erzählweise weltbekannt. Bei der jüngsten Aufführung brachte die Truppe Tschaikowskys ikonische Partitur zum Leben, live begleitet vom Hanoi-Sinfonieorchester. Der Abend bot berühmte Stücke wie den Tanz der Zuckerfee und den Blumenwalzer, eingebettet in eine opulente Bühnengestaltung und prächtige Kostüme.
Das Ballett erzählt die magische Reise eines Mädchens, das an Heiligabend in ein märchenhaftes Königreich entführt wird – eine Adaption von E. T. A. Hoffmanns Märchen. Die Produktion knüpft an die früheren Erfolge der Kompanie in Vietnam an, darunter die gefeierte Inszenierung von Schwanensee im vergangenen Jahr. Mit Gastspielen in über 40 Ländern hat sich das Ensemble mit Werken wie Dornröschen, Giselle und Romeo und Julia international einen Namen gemacht.
Als nächste Vorstellungen zeigt die Hồ-Gươm-Oper am 26. und 27. März Romeo und Julia – eine Produktion mit Prokofjews dramatischer Musik und einer Choreografie, inspiriert von Shakespeares tragischer Liebesgeschichte.
Die ausverkaufte Aufführung von Der Nussknacker unterstrich erneut die Beliebtheit des russischen Balletts in Vietnam. Die live Orchesterbegleitung und die virtuose Technik der Tänzer fanden beim Publikum großen Anklang. Die Veranstaltung festigt die kulturellen Beziehungen zwischen beiden Ländern und zeigt einmal mehr die verbindende Kraft der Künste.






