SAP stärkt KI- und Datenkompetenz mit zwei strategischen Übernahmen
SAP hat zwei bedeutende Übernahmen bekannt gegeben, um seine KI- und Datenkompetenzen auszubauen. Das Unternehmen kaufte den Anbieter für offene Data-Lakehouse-Lösungen, Dremio, sowie das KI-Start-up Prior Labs. Beide Deals zielen darauf ab, die Art und Weise zu verbessern, wie Unternehmen strukturierte Unternehmensdaten verwalten und analysieren.
Die Schritte folgen auf SAPs früheren Kauf des Datenmanagement-Spezialisten Reltio und die Partnerschaft mit Databricks im vergangenen Jahr.
Durch die Übernahme von Dremio kann SAP seinen Kunden den Übergang von fragmentierten Datensystemen zu KI-gestützten Erkenntnissen erleichtern. Wie SAP-CTO Philipp Herzig erklärt, ermöglicht der Deal eine offene Plattform für eine bessere Datenintegration. Die Business Data Cloud von SAP wird nun Dremio nutzen, um SAP- und Nicht-SAP-Daten im Apache-Iceberg-Format zusammenzuführen.
Prior Labs hingegen spezialisiert sich auf tabellarische Foundation Models, die Unternehmensdaten zugänglicher und nutzbarer machen sollen. SAP investiert über vier Jahre eine Milliarde Euro in das Start-up, um diese Modelle weiterzuentwickeln. Die Investition unterstreicht SAPs Bestrebungen, die Lücken bei der KI-Nutzung in verschiedenen Branchen zu schließen.
Die Übernahmen bauen auf SAPs früheren Initiativen im Bereich Datenmanagement auf. Im vergangenen Jahr ging das Unternehmen eine Partnerschaft mit Databricks ein, um cloudbasierte Analysen zu stärken. Der Kauf von Reltio hatte bereits SAPs Tools für DatenGovernance erweitert.
Die Übernahmen von Dremio und Prior Labs werden tiefgreifende KI- und Data-Lakehouse-Funktionen in SAPs Angebot integrieren. Kunden erhalten damit Werkzeuge, um Datenquellen zu vereinen und klarere Erkenntnisse zu gewinnen. SAPs Strategie konzentriert sich darauf, Fragmentierung zu verringern und gleichzeitig KI-gestützte Entscheidungsprozesse zu beschleunigen.






