09 March 2026, 14:01

Sieben Jahre Haft nach brutaler Amokfahrt mit Radlader auf der B252

Eine Liniendiagrammäberschrift mit dem Titel "Verkehrstote in den Vereinigten Staaten", das die Anzahl der Verkehrstoten über die Zeit auf einem weißer Hintergrund anzeigt.

Sieben Jahre Haft nach brutaler Amokfahrt mit Radlader auf der B252

Ein 29-jähriger Mann ist nach einer gewalttätigen Amokfahrt mit einem Baustellenfahrzeug auf einer Bundesstraße zu sieben Jahren Haft verurteilt worden. Der Angriff ereignete sich am Vatertag im Mai 2025 und forderte 27 Verletzte – eine Person schwer, 26 mit leichten bis mittleren Verletzungen. Das Landgericht Marburg sprach ihn in mehreren Anklagepunkten schuldig, darunter versuchter Mord und gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr.

Die Tat spielte sich auf der B252 in Nordrhein-Westfalen ab, als der Angeklagte, ein 39-jähriger Ortsansässiger, mit einem Radlader auf die Autobahn fuhr. Gezielt rammte er mehrere Fahrzeuge, löste Chaos aus und verursachte zahlreiche Verletzungen. Erst als das Fahrzeug in einem nahegelegenen Teich stecken blieb, endete seine Raserei. Sowohl er als auch ein weiterer Fahrer erlitten dabei leichte Verletzungen.

Während des Prozesses wurde bekannt, dass der Angeklagte zum Zeitpunkt der Tat einen Blutalkoholspiegel von 1,8 Promille aufwies. Die Staatsanwaltschaft argumentierte, er habe rücksichtslos Menschenleben gefährdet und bewusst tödliche Risiken in Kauf genommen – schwer betrunken und ohne Hemmungen. Die Richter folgten dieser Einschätzung und urteilten, sein Handeln zeige eine skrupellose Gleichgültigkeit gegenüber tödlichen Folgen.

Das Landgericht Marburg verurteilte ihn wegen versuchten Mordes, schwerer Körperverletzung und gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr. Zudem wurde ihm im Rahmen des Urteils der Führerschein auf Lebenszeit entzogen.

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Die siebenjährige Haftstrafe spiegelt die Schwere der begangenen Straftaten wider. Durch die Tat des Angeklagten wurden 27 Menschen verletzt und der Verkehr auf einer wichtigen Verkehrsader massiv beeinträchtigt. Der Entzug der Fahrerlaubnis stellt sicher, dass er nach seiner Entlassung nie wieder legal ein Fahrzeug führen darf.

Quelle