12 April 2026, 22:03

Solinger Presseamt verliert eine Institution: Sabine Rische geht in Rente

Detailierte alte Stadtkarte mit nummerierten Gebäuden, Straßen und Text, die eine geplante Entwicklungsstelle unten zeigt.

Solinger Presseamt verliert eine Institution: Sabine Rische geht in Rente

Sabine Rische geht nach mehr als drei Jahrzehnten im Solinger Presseamt in den Ruhestand. Ihre Laufbahn im öffentlichen Dienst begann im September 1989, mit einem Schwerpunkt auf Bauprojekten und der Kommunikation mit der Bürgerschaft. Im Laufe der Jahre entwickelte sie sich zu einer vertrauten Ansprechpartnerin für Einwohner, die sich über lokale Entwicklungen informieren wollten.

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Rische startete ihre Arbeit in einer Zeit rasanten technologischen und kommunikativen Wandels. Sie wechselte von Schreibmaschinen und Faxgeräten zu digitalen Werkzeugen und sozialen Medien. Trotz dieser Umbrüche baute sie ein stabiles Netzwerk auf, um die Bevölkerung über Bauvorhaben, Straßensperrungen und Umleitungen auf dem Laufenden zu halten.

Ihr Aufgabenbereich beschränkte sich jedoch nicht auf Bauprojekte. Sie kümmerte sich auch um Themen wie den Ausbau der Kinderbetreuung und die Solinger Freizeitkarte. Besonders engagierte sie sich in der Stadtplanung und arbeitete an großen Vorhaben mit, darunter die Entwicklung des Stadtteils Ohligs, die Aufwertung der Innenstadt und den Hochwasserschutz in Unterburg.

Auch im Ruhestand bleibt Rische in kleinerem Rahmen aktiv. Sie wird die Stadtentwicklungsgesellschaft unterstützen, etwa bei der Belebung der Innenstadt und dem Antrag zur Aufnahme der Müngstener Brücke in das UNESCO-Weltkulturerbe.

Ihr Abschied markiert das Ende einer Ära für das Solinger Presseamt. Für Generationen von Bürgern war sie eine verlässliche Informationsquelle und ein bekanntes Gesicht. Ihre Arbeit wird die Entwicklung der Stadt auch weiterhin prägen, selbst wenn sie sich aus dem Berufsleben zurückzieht.

Quelle