14 April 2026, 22:10

SPD streitet über Mehrwertsteuererhöhung – Rehlinger fordert Alternativen

Plakat mit fetter schwarzer Schrift "Trickle-Down Economics Works Not" auf weißem Hintergrund, eingerahmt von einem schmalen schwarzen Rand, begleitet von einem Zitat des Präsidenten Biden.

SPD streitet über Mehrwertsteuererhöhung – Rehlinger fordert Alternativen

Die Bundesregierung erwägt eine Erhöhung des regulären Mehrwertsteuersatzes von 19 auf 21 Prozent. Dieser Vorschlag stößt bereits auf scharfe Kritik von Anke Rehlinger.

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Rehlingers Vorbehalte kommen vor einer SPD-Konferenz an diesem Freitag, auf der die Partei ihre Reformpläne für die kommenden Monate vorstellen wird. Statt die Mehrwertsteuer anzuheben, setzt sie auf alternative Maßnahmen zur Steigerung der Staatseinnahmen. Ein zentraler Vorschlag ist die Erhöhung der Erbschaftsteuer, um wohlhabendere Bürger stärker zur Kasse zu bitten.

Die Ministerpräsidentin unterstützt zudem den Vorstoß von Finanzminister Lars Klingbeil, das Ehegattensplitting abzuschaffen. Ihre Steuerreformprioritäten umfassen die Entlastung von 95 Prozent der Steuerzahler, während Spitzenverdiener stärker belastet werden sollen. Als Gegenleistung für eine mögliche Mehrwertsteuererhöhung könnte die Regierung den ermäßigten Satz von 7 Prozent senken sowie Steuern und Sozialabgaben auf Arbeitseinkommen reduzieren.

Rehlingers Position unterstreicht die unterschiedlichen Auffassungen innerhalb der SPD zur Gestaltung der Steuerreform. Während einige eine Anhebung der Mehrwertsteuer befürworten, plädiert sie für gezielte Änderungen, die Haushalte mit niedrigen und mittleren Einkommen entlasten.

Die Debatte über die Mehrwertsteuer und umfassendere Steuerreformen wird die Agenda der SPD in den nächsten Monaten prägen. Rehlingers Vorschläge zielen auf mehr Gerechtigkeit ab, mit Anpassungen für Besserverdiener und die Erbschaftsteuer. Die Ergebnisse der Freitagskonferenz werden zeigen, in welche Richtung sich die Partei in diesen Fragen bewegt.

Quelle