07 June 2026, 16:01

SPD und DGB fordern verpflichtende Arbeitgeberbeiträge für Betriebsrenten

SPD-Fraktion unterstützt DGB-Vorschlag für betriebliche Altersvorsorge

SPD und DGB fordern verpflichtende Arbeitgeberbeiträge für Betriebsrenten

Neuer Vorstoß für verpflichtende Betriebsrenten gewinnt in Deutschland an Unterstützung

Die SPD-Bundestagsfraktion hat sich hinter einen Vorschlag des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) gestellt, der Arbeitgeber zu gleichen Beiträgen für die Altersvorsorge der Beschäftigten verpflichten würde. Der DGB hatte zunächst ein verpflichtendes System der betrieblichen Altersvorsorge gefordert. Seine Vorsitzende, Yasmin Fahimi, betonte, dass Arbeitgeber gemeinsam mit den Arbeitnehmern in die Rentenfonds einzahlen müssten. Dies würde ihrer Ansicht nach eine gerechtere Altersversorgung für alle Beschäftigten sichern.

Dagmar Schmidt, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion, unterstrich diese Forderung. Sie verwies auf den Bedarf an zusätzlichen finanziellen Mitteln, um angemessene Renten zu gewährleisten. Schmidt schlug zudem vor, dass Arbeitgeber mindestens die Hälfte der Beiträge zu den betrieblichen Rentenplänen übernehmen sollten.

Die Unterstützung der SPD stärkt die Kampagne des DGB für verpflichtende Arbeitgeberbeiträge. Sollte der Vorschlag umgesetzt werden, würde dies die Finanzierung der Betriebsrenten grundlegend ändern – die finanzielle Verantwortung würde dann fairer zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern aufgeteilt.

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