Spielende Kinder legen Steine auf Gleise – Zugverkehr zwischen Lüneburg und Deutsch Evern lahm
Moritz MüllerSpielende Kinder legen Steine auf Gleise – Zugverkehr zwischen Lüneburg und Deutsch Evern lahm
Kinder auf Gleisanlagen sorgen für massive Zugausfälle zwischen Deutsch Evern und Lüneburg
Spielende Kinder in der Nähe von Bahnstrecken haben diese Woche zu erheblichen Behinderungen im Zugverkehr zwischen Deutsch Evern und Lüneburg geführt. Nachdem Steine auf die Schienen gelegt worden waren, musste die Strecke vorübergehend gesperrt werden. Die Bundespolizei warnt vor den schweren Gefahren, die von einem solchen Verhalten ausgehen.
Ein Triebfahrzeugführer hatte die Kinder zunächst auf den Gleisen bemerkt und sofort die Behörden alarmiert. Die Bundespolizei entsandte eine Streife zum Einsatzort, wo Beamte die Hindernisse von den Schienen entfernten. Die Strecke blieb bis zur Freigabe der Anlage gesperrt, was zu Verspätungen für Reisende führte.
Das Ablegen von Gegenständen auf Bahnanlagen ist strafbar und kann schwerwiegende rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen. Die Bundespolizei betont die extreme Gefahr, die vom Betreten von Gleisbereichen ausgeht – insbesondere für Jugendliche. Angesichts der laufenden Schulferien appelliert sie an Eltern, mit ihren Kindern über die Risiken zu sprechen.
Die Ermittler bitten nun um Hinweise aus der Bevölkerung. Zeugen des Vorfalls können sich an die Bundespolizeidirektion Bremen wenden, um bei den Ermittlungen zu helfen. Zwar gibt es keine bundesweiten Statistiken zu solchen Vorfällen, doch in den vergangenen Jahren wurden ähnliche Fälle in Bayern, Köln und Lahr gemeldet.
Die Störung unterstreicht das anhaltende Problem des unbefugten Betretens von Bahnanlagen. Reisende mussten mit Verspätungen rechnen, da der Verkehr erst nach einer umfassenden Sicherheitsprüfung wieder aufgenommen werden konnte. Die Polizei ermittelt weiter und erinnert die Öffentlichkeit an die rechtlichen sowie körperlichen Gefahren, die mit solchen Handlungen verbunden sind.






