07 April 2026, 00:07

Tarifeinigung im brandenburgischen Nahverkehr nach monatelangen Warnstreiks

Schwarz-weiß-Foto einer Stadtstraße in Brandenburg, Deutschland, mit einer Tram auf Schienen, Passanten, Gebäuden mit Fenstern und einem bewölkten Himmel, mit Text oben und unten.

Tarifeinigung im brandenburgischen Nahverkehr nach monatelangen Warnstreiks

Nach wochenlangen Verhandlungen haben die Beschäftigten im kommunalen Nahverkehr Brandenburgs eine neue Tarifeinigung durchgesetzt. Der Durchbruch erfolgte nach einer Reihe von Warnstreiks, die in mehreren Städten den Bus- und Straßenbahnverkehr für bis zu zwei Tage lahmlegten. Beide Seiten einigten sich nun auf einen Kompromiss, um weitere Ausfälle zu vermeiden.

Die Vereinbarung gilt für 27 Monate und sieht gestaffelte Lohnerhöhungen vor. Ab dem 1. April 2026 steigen die Gehälter um 3,2 Prozent, ein weiteres Jahr später, am 1. April 2027, folgt eine Erhöhung um 2,5 Prozent. Zudem erhalten die Beschäftigten für die ersten drei Monate der Laufzeit eine einmalige Zahlung von 160 Euro.

Über die gesamte Laufzeit beträgt die Gesamtlohnerhöhung 8,1 Prozent, was einem durchschnittlichen jährlichen Plus von 3,6 Prozent entspricht. Die Verhandlungen waren von Spannungen geprägt, wiederholt hatten Streiks zu Verkehrsausfällen im gesamten Land Brandenburg geführt. Die nun erzielte Einigung sichert zu, dass es über Ostern keine weiteren Arbeitsniederlegungen geben wird.

Die Tarifeinigung bringt Stabilität in den brandenburgischen Nahverkehr nach Wochen der Unsicherheit. Die Beschäftigten erhalten ihre Gehaltserhöhung in zwei Stufen sowie eine zusätzliche kurzfristige finanzielle Unterstützung. Während der Feiertage wird nun mit einem reibungslosen Fahrbetrieb gerechnet.

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