14 June 2026, 14:02

Ulla Schmidt fordert radikale Reformen für Pflege und Rente ohne Grundgesetzänderung

Ulla Schmidt fordert höhere Rente

Ulla Schmidt fordert radikale Reformen für Pflege und Rente ohne Grundgesetzänderung

Ulla Schmidt, Vorsitzende der Lebenshilfe und ehemalige Bundesgesundheitsministerin, hat eine Reihe von Reformen für die Pflegeversicherung und die Rentenpolitik vorgeschlagen. Sie argumentiert, dass Änderungen am System auch ohne Grundgesetzänderung möglich seien. Ihre Vorschläge zielen darauf ab, die Finanzierung zu vereinfachen und längere Erwerbstätigkeit zu fördern.

Als ersten Schritt schlägt Schmidt vor, die Einnahmen der Pflegeversicherung in einem gemeinsamen Fonds zusammenzuführen. Ihrer Ansicht nach könnte diese Konsolidierung durch einen einfachen Bundestagsbeschluss umgesetzt werden. Der Schritt würde gemeinsame Prioritäten effizienter abdecken.

Zudem plädiert sie dafür, Steuerreformen mit Anpassungen in der Pflegeversicherung zu verknüpfen. Ein zentraler Vorschlag ist die Umstellung von Familienleistungen auf Steuerfinanzierung statt über Sozialabgaben. Darüber hinaus fordert Schmidt eine schrittweise Anhebung des Renteneintrittsalters und betont, dass stärkere Anreize für eine längere Berufstätigkeit unverzichtbar seien.

Gleichzeitig unterstreicht sie die Notwendigkeit, diejenigen zu unterstützen, die ihre Erwerbstätigkeit nicht verlängern können. Nach ihren Worten würden diese Reformen das System verbessern, ohne dass große rechtliche Hürden überwunden werden müssten.

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Die geplanten Reformen konzentrieren sich auf die Zusammenlegung der Beiträge und die Anpassung der Finanzierungsquellen. Schmidts Konzept zielt darauf ab, das Pflegesystem zu stärken und die Nachhaltigkeit der Renten zu sichern. Die Umsetzung hinge von der parlamentarischen Zustimmung und praktischen Anpassungen ab.

Quelle