Union Berlin feiert Richtfest für revolutionäres Trainingszentrum mit Gleichberechtigung
Lukas HoffmannUnion Berlin feiert Richtfest für revolutionäres Trainingszentrum mit Gleichberechtigung
Union Berlin feiert Richtfest für neues Trainingszentrum in der Alten Försterei
Mit einem Richtfest hat Union Berlin einen wichtigen Meilenstein beim Bau seines neuen Trainingszentrums in der Alten Försterei gesetzt. Die 40 Millionen Euro teure Anlage wird die erste im deutschen Profifußball sein, die sowohl den Männer- als auch den Frauenteams gleiche Trainingsbedingungen bietet. Trotz einer unerwarteten Störung in der Nähe nahmen über 500 Gäste an der Feier teil, darunter Spieler:innen, Trainer:innen und Vereinsverantwortliche.
Das dreistöckige Gebäude umfasst rund 4.100 Quadratmeter und wird vier Trainingsplätze beherbergen. Einer davon – ein Naturrasenfeld – entsteht auf dem Dach einer 300 Stellplätze umfassenden Tiefgarage. Im Inneren erwarten die Teams moderne Umkleidekabinen, Regenerationsbecken, eine Sauna, eine Eiskammer sowie spezielle Räume für Sporttherapie. Zusätzliche Loungebereiche, Büros und Besprechungsräume sind so angelegt, dass Abläufe effizient gestaltet und Wege kurz gehalten werden.
Unions Präsident Dirk Zingler bestätigte die Investition von 40 Millionen Euro in das Projekt. Der Rasenplatz soll bereits in diesem Sommer bespielbar sein, während beide Profiteams voraussichtlich bis Jahresende einziehen werden.
Die Feierlichkeiten verliefen wie geplant – trotz eines dramatischen Vorfalls in der Umgebung. Eine Polizeiverfolgung mit Schusswechsel, an der ein gestohlener Lkw beteiligt war, ereignete sich in der Nähe, doch die Veranstaltung wurde ohne weitere Unterbrechung fortgesetzt.
Nach der Fertigstellung wird die Anlage im deutschen Fußball Maßstäbe setzen, indem sie Männer- und Frauenteams identische Trainingsbedingungen bietet. Die hochmoderne Ausstattung und die zentrale Gestaltung des Komplexes sollen beide Mannschaften optimal auf den Wettkampf vorbereiten. Die Bauarbeiten verlaufen planmäßig, sodass der Vollbetrieb noch vor Jahresende aufgenommen werden kann.






