14 April 2026, 06:03

Uniper setzt auf Windkraft: Langfristiger Stromdeal mit Wolfenbüttel unterzeichnet

Liniendiagramm, das die Stromerzeugung aus Wind und Solar in Deutschland zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Uniper setzt auf Windkraft: Langfristiger Stromdeal mit Wolfenbüttel unterzeichnet

Uniper schließt langfristigen Stromabnahmevertrag für Onshore-Windenergie mit Stadtwerke Wolfenbüttel

Das Abkommen markiert einen weiteren Schritt des Unternehmens hin zu einer nachhaltigeren Stromerzeugung. Angesichts des täglich wachsenden Wettbewerbs im Bereich der erneuerbaren Energien gewinnt diese Entwicklung zusätzliche Bedeutung.

Gemäß der Vereinbarung wird Strom aus Onshore-Windparks direkt an den regionalen Versorger geliefert. Dieser Schritt steht im Einklang mit Unipers übergeordneter Strategie, die Geschäftsaktivitäten stärker auf saubere Energiequellen auszurichten.

Die Aktie des Unternehmens schloss am Freitag bei 38,60 Euro – und damit weiterhin unter dem 52-Wochen-Hoch von 46,75 Euro. Dennoch verzeichnet sie seit Januar einen Anstieg von etwa 14,9 Prozent. Der Relative-Stärke-Index (RSI) liegt aktuell bei 53,8, was auf eine moderate Marktstimmung hindeutet.

Gleichzeitig halten externe wirtschaftliche Belastungen an: Die Renditen zehnjähriger deutscher Staatsanleihen haben ein 15-Jahres-Hoch erreicht, während die Ölpreise weiterhin deutlich erhöht bleiben.

Das Abkommen festigt Unipers Position im Bereich der erneuerbaren Energien, spiegelt aber auch die größeren Herausforderungen des Marktes wider. Angesichts steigender Anleiherenditen und hoher Ölpreise könnte der Fokus auf Windkraft dazu beitragen, die langfristige Energieversorgung des Unternehmens zu stabilisieren. Zudem unterstreicht die Vereinbarung das Engagement für eine nachhaltige Stromerzeugung in einem zunehmend umkämpften Marktumfeld.

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