Verkehrschaos am Fischtorplatz: Warum Mainz' Schulkinder jeden Morgen ihr Leben riskieren
Beatrix FiebigVerkehrschaos am Fischtorplatz: Warum Mainz' Schulkinder jeden Morgen ihr Leben riskieren
Verkehrschaos und rücksichtsloses Fahren am Mainz Fischtorplatz gefährden Schulkinder
Im Bereich des Fischtorplatzes in Mainz setzen Verkehrsdichte und gefährliches Fahrverhalten Grundschüler immer wieder großen Risiken aus. Häufig blockieren Autos Fußgängerüberwege, sodass Kinder selbst bei Grünlicht zwischen den Fahrzeugen hindurchlaufen müssen. Eltern und Anwohner zeigen sich besorgt über die anhaltende Gefahr während der morgendlichen Stoßzeiten.
Christian Voigt, ein Vater, der Kinder aus dem Stadtteil Lauterenviertel zur Eisgrub-Grundschule begleitet, hat bereits mehrfach beobachtet, wie Fahrzeuge auf Zebrastreifen halten. Er schildert Situationen, in denen Autofahrer Kinder beim Überqueren der Straße übersehen – manche setzen sogar rückwärts, ohne auf die Kleinen zu achten. Auch Stadtbusse würden immer wieder die Überwege blockieren und das Problem verschärfen.
Voigt hat sich bereits an die Stadtverwaltung und die Mainz Mobilität gewandt, doch eine Reaktion steht bis heute aus. Trotz seiner Bemühungen sieht er keine Besserung: Die Kinder bleiben ungeschützt und sind ernsthaften Gefahren ausgesetzt.
Die Polizei hat die Lage vor Ort geprüft und bestätigt, dass Fußgänger – darunter viele Schulkinder – selbst bei Grün oft zwischen stehenden Autos hindurchschlängeln müssen. Die Behörden betonen, dass Schulwege regelmäßig kontrolliert und Verkehrsverstöße generell geahndet werden. Doch durch Baustellen und Sperrungen verschärft sich das morgendliche Verkehrsaufkommen in der Innenstadt weiter.
Die Polizei erkennt die Gefahren an und führt gezielte Kontrollen am Fischtorplatz durch. Dennoch bleibt die Kombination aus blockierten Überwegen, dichtem Verkehr und unangepasstem Fahrverhalten eine Bedrohung für Kinder auf dem Schulweg. Ohne weitere Maßnahmen dürften die Risiken in den Hauptverkehrszeiten am Morgen bestehen bleiben.






