VSG Altglienicke krönt sich mit Pokal-Drama zum Berliner Pokalsieger
Lukas HoffmannVSG Altglienicke krönt sich mit Pokal-Drama zum Berliner Pokalsieger
VSG Altglienicke holt den Berliner Pokal mit dramatischem 2:1-Sieg nach Verlängerung gegen den BFC Dynamo
Mit dem knappen 2:1-Erfolg in der Verlängerung sicherte sich der VSG Altglienicke nicht nur den Berliner Pokal, sondern auch die Teilnahme an der ersten Runde des DFB-Pokals. Sportdirektor Torsten Mattuschka gestand später, das Spiel sei so intensiv gewesen, dass er das Gefühl gehabt habe, „fast zu sterben“.
Die Partie begann mit klarer Spielkontrolle durch Altglienicke, doch nach 90 Minuten stand es immer noch 1:1. Die Überlegenheit der Mannschaft wurde durch eine Rote Karte getrübt, sodass sie in Unterzahl weiterspielen mussten. In der Verlängerung traf schließlich Jonas Nietfeld zum entscheidenden 2:1 – der Treffer besiegelte den Sieg.
Torhüter Luis Maria Zwick spielte eine Schlüsselrolle: Er hielt einen Elfmeter und vereitelte in den Schlussminuten weitere gefährliche Angriffe. Trotz seiner Selbstkritik – er bezeichnete seine Leistung als „schrecklich“ – wurde er zum Matchwinner. Später gab er zu, dass der Sieg durch seine eigenen Schwierigkeiten während des Spiels noch besonderer wirke.
Nach dem Schlusspfiff übt Mattuschka scharfe Kritik am BFC Dynamo und behauptete, der Gegner habe sich das Finale nicht verdient. Zudem verriet er, die Feierlichkeiten frühzeitig verlassen zu haben, um seine Tochter bei einem Cheerleading-Auftritt zu unterstützen. Mit Blick auf die Zukunft äußerte er die Hoffnung auf eine attraktive Auslosung im DFB-Pokal – mit Wunschgegnern wie Schalke 04, Borussia Mönchengladbach oder Werder Bremen.
Der Triumph bedeutet den ersten Berliner-Pokal-Sieg für Altglienicke und ebnet den Weg in den nationalen Pokalwettbewerb. Dort könnten sie auf einen der Top-Klubs Deutschlands treffen. Fürs Erste feiert der Verein jedoch einen hart erkämpften Erfolg – und die Wiedergutmachung seines Torwarts.






