13 March 2026, 06:02

WerkRaum Wiesbaden: Kreativlabor für die Stadt der Zukunft eröffnet im Mai

Ein detaillierter alter Stadtplan mit Gebäuden, Straßen und Text, der eine geplante Entwicklung unten anzeigt.

WerkRaum Wiesbaden: Kreativlabor für die Stadt der Zukunft eröffnet im Mai

Neuer temporärer Kreativort für Stadtentwicklung: WerkRaum Wiesbaden eröffnet im Mai

Im Mai eröffnet in Wiesbaden ein neues temporäres Zentrum für Stadtentwicklung und kreative Projekte: der WerkRaum Wiesbaden. Sechs Monate lang wird er als Teil des Programms zur World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026 innovative Ansätze für städtische Herausforderungen erproben – durch Design und kollaborative Lösungen.

Der Hub bezieht das ehemalige Sportscheck-Gebäude in der Wiesbadener Innenstadt. Die Architektin Sandra Düsterhus wählte den Standort bewusst, um ein breites Publikum anzusprechen und durch die Wiederverwendung bestehender Materialien Nachhaltigkeit zu fördern. Im Fokus stehen drängende urbane Themen wie Wohnraum, Mobilität, Klimaschutz, Gesundheit, Ernährung, Inklusion und gesellschaftliche Teilhabe.

WerkRaum Wiesbaden vereint zahlreiche Partner, um kreative Lösungsansätze zu entwickeln. Unterstützt wird das Projekt unter anderem vom Kulturfonds Frankfurt RheinMain, dem Kulturamt Wiesbaden, Caparol, der Wiesbadener Volksbank, ESWE Energie und der Hochschule Mainz. Weitere Kooperationspartner sind die Hochschule RheinMain, POINT.Architektur, das Stadtmuseum am Markt (sam) sowie die Wiesbadener Gesellschaft für Stadtentwicklung (SEG).

Sabine Philipp, Direktorin der Stiftung Stadtmuseum Wiesbaden, beschreibt den WerkRaum als offenen Begegnungsort für die Stadtgesellschaft. Die Initiative zeigt, wie Design gesellschaftliche Herausforderungen bewältigen kann – mit einem Programm aus Ausstellungen, Veranstaltungen und Projekten bis zur Schließung am 31. Oktober 2023.

Bis Ende Oktober dient der WerkRaum Wiesbaden als Plattform für Austausch und Innovation. Durch die Vernetzung lokaler Initiativen will er die Rolle von Design bei der Gestaltung zukünftigen urbanen Lebens aufzeigen – ganz im Sinne der World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026.