30 April 2026, 14:07

Wiesbaden feiert Protesttag für Gleichstellung mit Flashmob und Podiumsdiskussion

Eine Gruppe von Menschen marschiert auf einer Straße, hält ein Banner mit der Aufschrift "Vielfalt ist eine Tatsache, Integration ist eine Wahl", einige tragen Kappen und Schutzbrillen, andere hält weitere Banner, vor dem Hintergrund von Gebäuden, Bäumen und einem klaren Himmel.

Wiesbaden feiert Protesttag für Gleichstellung mit Flashmob und Podiumsdiskussion

Wiesbaden begeht am Dienstag, 5. Mai, den Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung mit einer Reihe von Veranstaltungen im Rathaus. Das Nachmittagsprogramm widmet sich dem Thema barrierefreie Mobilität und öffentliche Räume und bietet Diskussionsrunden, Aufführungen sowie Ausstellungen – der Eintritt ist frei.

Den Auftakt bildet um 14:45 Uhr ein Flashmob vor dem Rathaus, organisiert von der Wiesbadener Musik- und Kunstschule. Um 15:00 Uhr beginnt im Großen Saal das Hauptprogramm mit einer Podiumsdiskussion unter dem Titel "Barrierefreie Mobilität: Verkehr im Fokus". Andreas Winkel, der Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderung in Hessen, hält einen Impulsvortrag zu barrierefreier Fortbewegung und gleichberechtigter Teilhabe.

Von 15:00 bis 18:00 Uhr können Besucherinnen und Besucher im Foyer des Rathauses Informationsstände und eine Kunstausstellung erkunden. Das Motto des Tages, "Unterwegs sein: Öffentlicher Nahverkehr, Straßen und Gehwege", unterstreicht die Bedeutung inklusiver Infrastruktur. Zu den Veranstaltern zählen die Landeshauptstadt Wiesbaden, die Wiesbadener Arbeitsgruppe Inklusion, der Wiesbadener Fachbeirat sowie Aktion Mensch.

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Den Abschluss bildet um 18:00 Uhr ein Benefizkonzert "Kinder spielen für Kinder" im Kulturforum (Friedrichstraße 16), dessen Erlös an UNICEF geht. Das vollständige Programm und weitere Details sind unter www.wiesbaden.de/protesttag-gleichstellung abrufbar.

Ziel des Protesttages ist es, barrierefreie Verkehrsmittel und öffentliche Räume als selbstverständlichen Standard zu etablieren. Sämtliche Angebote – von Diskussionsrunden bis zu künstlerischen Darbietungen – sind für die Öffentlichkeit kostenlos zugänglich. Die Organisatoren hoffen, mit der Veranstaltung das Bewusstsein für die Thematik zu schärfen und konkrete Fortschritte bei der Mobilität von Menschen mit Behinderung anzustoßen.

Quelle