Wiesbaden klärt auf: So planen Sie rechtssicher für Alter und Notfälle
Moritz MüllerWiesbaden klärt auf: So planen Sie rechtssicher für Alter und Notfälle
Wiesbaden veranstaltet kostenlose Informationsveranstaltung zur Vorsorgeplanung
Im kommenden Frühjahr lädt die Landeshauptstadt Wiesbaden zu einer kostenlosen Informationsveranstaltung zum Thema Vorsorgeplanung ein. Die Veranstaltung findet am Montag, 20. April 2026, um 18:00 Uhr im Neuen Rathaus statt und behandelt zentrale Themen wie Patientenverfügungen und Vorsorgevollmachten. Zwei Expertinnen erklären die Inhalte verständlich und praxisnah, um den Teilnehmenden die Vorbereitung auf zukünftige Entscheidungen zu erleichtern.
Im Mittelpunkt stehen wichtige rechtliche Instrumente für die Lebensplanung im Alter. Eine Patientenverfügung ermöglicht es, im Voraus festzulegen, welche medizinischen Behandlungen man wünscht oder ablehnt – auch wenn nicht alle denkbaren Situationen abgedeckt werden können. Eine Vorsorgevollmacht hingegen bevollmächtigt eine vertraute Person, im Falle der Entscheidungsunfähigkeit zu handeln. Fehlen solche Dokumente, kann ein Gericht einen Betreuer bestellen, was oft mit Verzögerungen und familiären Konflikten verbunden ist.
Die Teilnehmer erfahren, wie sie diese Unterlagen sinnvoll kombinieren und präzise formulieren können. Zudem wird erläutert, was es mit Betreuungsverfügungen auf sich hat: Diese benennen eine bevorzugte Person als rechtlichen Betreuer für Notfälle. Durch frühzeitige Planung lässt sich sicherstellen, dass der eigene Wille auch dann respektiert wird, wenn man sich nicht mehr selbst äußern kann.
Die Expertinnen Jutta Meth und Susanne Roßnagel leiten durch den Abend und vermitteln komplexe Themen in klaren, alltagstauglichen Ratschlägen. Für alle, die im April keine Zeit haben, bietet die Stadt eine zweite Veranstaltung am Dienstag, 29. September 2026, an. Anmeldungen sind ab sofort telefonisch unter (0611) 31-3740 oder per E-Mail an [email protected] möglich.
Die April-Veranstaltung gibt Bürgerinnen und Bürgern die Gelegenheit, sich über ihre Möglichkeiten für zukünftige Versorgung und Entscheidungsfindung zu informieren. Wer diese Dokumente frühzeitig erstellt, kann rechtliche Hürden vermeiden und sicherstellen, dass die eigenen Wünsche berücksichtigt werden. Die Stadt rät zu einer frühzeitigen Anmeldung, da die Plätze begrenzt sind.






