24 April 2026, 18:08

Wiesbaden plant lebenswerte Stadt der Zukunft mit kreativen Visionen

Grünes Buchcover mit einer Stadtansicht-Illustration, die hohe Gebäude, Bäume und einen blauen Himmel zeigt, mit fetter Schrift unten.

Wiesbaden plant lebenswerte Stadt der Zukunft mit kreativen Visionen

Wiesbaden veranstaltet am 30. April 2026 eine kostenlose öffentliche Veranstaltung unter dem Titel "Visuelle Utopien für eine lebenswerte Stadt". Organisiert vom Amt für Soziale Arbeit ist das Event Teil der World Design Capital 2026 und präsentiert kreative Ideen für den urbanen Wandel. Studierende, Künstler:innen und Entscheidungsträger:innen kommen zusammen, um die Zukunft der Stadt neu zu denken.

Die Veranstaltung beginnt mit Präsentationen von Studierenden, die ihre Entwürfe, Fotografien und Forderungen für ihre Kieze vorstellen. Ihre Arbeiten fordern mehr Spielplätze, grünere Freiflächen und weniger Autos in Wohngebieten. Diese Ideen hinterfragen die aktuelle Verkehrspolitik und die Nutzung öffentlichen Raums in der Stadt.

Im Anschluss zeigt der Künstler Jan Kamensky einen Kurzfilm, der erkundet, wie das Umfeld der Ringkirche durch weniger Verkehr, geöffnete Flächen und eine Begrünung mit Bäumen verwandelt werden könnte. Der Film stellt die heutigen Prioritäten der Stadtplanung infrage.

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Eine Podiumsdiskussion bringt anschließend Vertreter:innen aus Politik, Kirche und Stadtplanung zusammen. Sie diskutieren die Visionen der Studierenden sowie grundsätzliche Fragen zu Kunst, den Bedürfnissen von Kindern und politischen Weichenstellungen.

Die Ergebnisse der Veranstaltung – darunter die Arbeiten der Studierenden und der Film – bleiben anschließend für mehrere Monate im WerkRaum in der Langgasse ausgestellt. Das partizipative Projekt zielt darauf ab, lokale Ideen mit den übergeordneten Zielen der World Design Capital 2026 zu verknüpfen. Durch die Einbindung junger Bewohner:innen, Künstler:innen und Verantwortlicher soll die Veranstaltung kreative Visionen in umsetzbare Pläne überführen. Die Ergebnisse bleiben auch lange nach den Diskussionen für die Öffentlichkeit zugänglich.

Quelle