23 May 2026, 18:02

Wiesbaden setzt mit oranger Aktion ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen

Bürgerliches Frauenbüro unterstützt 'Orange the World'

Wiesbaden setzt mit oranger Aktion ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen

Wiesbaden markierte den Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen mit einer öffentlichen Aktion in der Fußgängerzone

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Am 25. November beging Wiesbaden den Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen mit einer Veranstaltung in der Innenstadt. Der Zonta Women’s Club organisierte die Initiative im Rahmen der weltweiten UN-Kampagne Orange the World, um Aufklärung zu fördern und präventive Maßnahmen zu unterstützen.

Vor Ort informierte ein Stand über lokale Hilfsangebote, an dem Besucherinnen und Besucher Materialien mitnehmen konnten. Die Zonta-Frauen verteilten Ansteckbuttons mit dem Slogan Zonta sagt Nein und warben für die bundesweite Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen (116 016). Eine orangefarbene Bank mit Stühlen, beschriftet mit ermächtigenden Botschaften, lud zum Fotografieren ein – die Bilder sollten in sozialen Medien geteilt werden.

Saskia Veit-Prang und Carolin Rauscher vom Stadtfrauenbüro verteilten orangefarbene Luftballons und Informationsflyer. Anders als in den Vorjahren blieb das Rathaus diesmal aus Energiespargründen unbeleuchtet, doch das markante Orange der Kampagne war dennoch an anderen Stellen präsent.

Beteiligt waren zudem verschiedene Organisationen wie die Arbeitsgemeinschaft Prävention, die über bestehende Hilfsangebote aufklärten. Dazu zählen etwa die Walk-Me-Home-Hotline oder die Kampagne Luisa ist hier, die Beratung, Unterstützung und Präventionsarbeit anbieten. Auch Mädchen- und Jugendgruppen wie die Feministischen Fritten schaffen sichere Räume, in denen junge Menschen Erfahrungen austauschen und sich vernetzen können.

Die Veranstaltung vereinte lokale Akteurinnen und Akteure, um Solidarität mit Betroffenen zu zeigen und Gewaltprävention zu stärken. Mit einem breiten Angebot an Hilfsstrukturen in Wiesbaden wollten die Organisatorinnen sicherstellen, dass Informationen und Unterstützung für alle Betroffenen leicht zugänglich sind.

Quelle