Wiesbaden vergibt Busverkehre ohne Ausschreibung direkt an ESWE Verkehr
Paul FischerWiesbaden vergibt Busverkehre ohne Ausschreibung direkt an ESWE Verkehr
Wiesbaden vergibt alle städtischen Busverkehre direkt an ESWE Verkehr – ohne Ausschreibung
Die Landeshauptstadt Wiesbaden hat sämtliche städtischen Busleistungen ohne Wettbewerbsverfahren direkt an den lokalen Verkehrsbetrieb ESWE Verkehr vergeben. Der auf 15 Jahre angelegte Vertrag läuft bis zum 30. September 2042 und soll Fahrgästen wie Mitarbeitenden Planungssicherheit bieten – bei gleichzeitig zuverlässigem ÖPNV-Angebot in der gesamten Stadt.
Hinter der Entscheidung steht das Ziel, Wiesbaden ein langfristig stabiles Verkehrsnetz zu garantieren. Stadtverantwortliche, darunter Verkehrsdezernent Andreas Kowol, betonen vor allem die Vorteile der Kontinuität: Durch den Verzicht auf wiederkehrende Ausschreibungsverfahren erhofft sich die Stadt reibungslosere Abläufe für Beschäftigte und Pendler alike.
Laut dem neuen Vertrag werden die Busse künftig jährlich rund 12,8 Millionen Plan-Kilometer zurücklegen. Weitere 1,1 Millionen Kilometer sind für Bedarfsverkehre vorgesehen – eine Mischung aus klassischen Linien und flexiblen Transportangeboten. Zudem sieht das Konzept den Ausbau digitaler Lösungen vor, um Effizienz und Fahrgastkomfort zu steigern.
Der Kompromiss zwischen Bewährtem und Innovation sichert bestehende Verbindungen, während gleichzeitig moderne Technologien eingeführt werden. ESWE Verkehr, als etablierter Anbieter in der Region, übernimmt damit für die kommenden eineinhalb Jahrzehnte die gesamte städtische Busflotte.
Mit der 15-jährigen Vereinbarung schafft Wiesbaden Klarheit für sein ÖPNV-System. Die Busse fahren wie gewohnt weiter, doch schrittweise kommen On-Demand-Dienste und digitale Verbesserungen hinzu. Im Mittelpunkt steht für die Stadt die Zuverlässigkeit des Verkehrs – für Anwohner wie Berufspendler gleichermaßen.






