23 April 2026, 12:05

Wiesbadener Kulturbeirat diskutiert Sanierung, Haushalt und historische Umbenennungen

Eine Gruppe von Menschen geht durch eine Lobby mit Glastüren, die Bänke, einen Tisch mit Gegenständen, einen Topf mit einer Pflanze, Wandtext, ein Schild und Deckenleuchten zeigt.

Wiesbadener Kulturbeirat diskutiert Sanierung, Haushalt und historische Umbenennungen

Kulturbeirat Wiesbaden trifft sich zu öffentlicher Sitzung am Mittwoch, 29. April

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Am kommenden Mittwoch, den 29. April, kommt der Wiesbadener Kulturbeirat zu einer öffentlichen Sitzung zusammen. Die Veranstaltung beginnt um 18:00 Uhr in Raum 318 des Rathauses und behandelt ein breites Spektrum an kulturellen und verwaltungstechnischen Themen, die für die Stadt von Bedeutung sind.

Einer der zentralen Punkte auf der Tagesordnung ist die Sanierung der Bühne und der Lichttechnik am Staatstheater Wiesbaden. Zudem wird der Beirat Pläne für literarische Veranstaltungen prüfen und die Konkurrenzsituation zu anderen geförderten Kultureinrichtungen bewerten.

Auch finanzielle Fragen stehen im Mittelpunkt: So werden die Beratungen zum Haushalt 2026 sowie ein möglicher Nachtragshaushalt für Kulturprojekte auf der Agenda stehen. Ein weiteres dringendes Thema ist die Suche nach neuen Räumlichkeiten für den Kulturkaufhaus Biebrich e.V., einen lokalen Kulturverein.

Darüber hinaus wird der Beirat über den Entzug der Ehrenbürgerschaft für Adam Herbert und Wilhelm von Opel entscheiden. Zudem ist eine Diskussion zur Umbenennung von Verkehrsflächen, Gebäuden und anderen Einrichtungen geplant, die derzeit nach Personen benannt sind. Dabei soll auch geprüft werden, wie diese Namen im öffentlichen Raum kontextualisiert werden.

Abgerundet wird die Tagesordnung durch die Datenerhebung für das Wiesbadener Statistische Jahrbuch, um die städtischen Aufzeichnungen aktuell zu halten.

Die Ergebnisse dieser Sitzung könnten weitreichende Folgen haben – etwa für die kulturelle Förderung, die öffentliche Würdigung historischer Persönlichkeiten sowie für Infrastrukturprojekte in Wiesbaden. Die getroffenen Entscheidungen werden sich direkt auf lokale Einrichtungen, Haushalte und die Art und Weise auswirken, wie die Stadt ihre Vergangenheit ehrt – oder neu bewertet.

Quelle