20 March 2026, 02:01

Wiesbadens Kriminalstatistik 2025: Rückgang bei Straßenkriminalität, aber mehr Einbrüche

Alte Karte von Wiesbaden, Deutschland, gerahmt und mit detaillierten Straßen, Gebäuden und Sehenswürdigkeiten sowie zusätzlichem Text über die Stadt.

Wiesbadens Kriminalstatistik 2025: Rückgang bei Straßenkriminalität, aber mehr Einbrüche

Wiesbaden verzeichnet 2025 ein gemischtes Bild bei der Kriminalstatistik

Während die Straßenkriminalität deutlich zurückging, blieben andere Delikte wie Wohnungseinbrüche und häusliche Gewalt weiterhin besorgniserregend. Die verstärkten Polizeimaßnahmen – darunter strengere Kontrollen und eine präsentere Streifenpräsenz – spielten eine entscheidende Rolle für diese Entwicklungen.

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Die Straßenkriminalität in der Stadt nahm im vergangenen Jahr spürbar ab. Rund 3.968 Straftaten wurden registriert – ein Rückgang um etwa 550 Fälle im Vergleich zu 2024. Die Polizei führte dies auf intensivierte Kontrollen zurück, bei denen über 8.000 Personenkontrollen durchgeführt wurden. Eine Initiative in der Innenstadt brachte zudem 221 Straftaten und mehr als 1.500 Ordnungswidrigkeiten ans Licht.

Die Aufklärungsquote bei Straßenkriminalität verbesserte sich von 19,8 auf 22,8 Prozent. Insgesamt blieb Wiesbadens Aufklärungsrate stabil bei über 60 Prozent. Die Fälle von häuslicher Gewalt blieben jedoch auf hohem Niveau: Rund 840 Vorfälle wurden 2025 gemeldet, von denen nahezu alle aufgeklärt wurden – die Quote liegt damit weiterhin bei fast 100 Prozent.

Ein alarmierender Trend war der Anstieg der Wohnungseinbrüche. Die Fallzahlen stiegen von 427 im Jahr 2024 auf 608 im Jahr 2025 und kehrten damit den jüngsten Rückgang um. Dennoch setzte sich der allgemeine Rückgang der gemeldeten Straftaten in der Stadt fort.

Der Rückgang der Straßenkriminalität ist auf eine konsequentere Polizeiarbeit und gezielte Maßnahmen zurückzuführen. Dennoch bleiben Herausforderungen – insbesondere bei Einbrüchen und häuslicher Gewalt. Die Behörden werden voraussichtlich auch im kommenden Jahr auf Sichtbarkeit und konsequentes Durchgreifen setzen.

Quelle