05 April 2026, 08:10

Wolfenbüttel senkt als erste Kommune Niedersachsens die Kita-Gruppengrößen

Plakat mit der Aufschrift "Das Nationale Komitee zur Bekämpfung der Kinderarbeit: Warum? Zweieinhalb Millionen Kinderarbeiter unter sechzehn Jahren heute" mit einer USA-Karte und Abbildungen von Komiteemitgliedern.

Wolfenbüttel senkt als erste Kommune Niedersachsens die Kita-Gruppengrößen

Wolfenbüttel ist die erste Kommune in Niedersachsen, die offiziell die Gruppengrößen in Kindertageseinrichtungen verringert hat. Der Stadtrat beschloss eine Senkung der Kinderzahl pro Gruppe in Krippe, Kindergarten und Hort. Die Maßnahme folgt Forderungen von Kita-Leitungen und Eltern nach kleineren, besser zu betreuenden Gruppen.

Die Änderungen treten sofort im laufenden Kindergartenjahr in Kraft. In Krippengruppen reduziert sich die Zahl der Kinder von 15 auf 14, in Kindergartengruppen von 25 auf 24. Auch in den Hortgruppen gibt es eine Verringerung – von 20 auf 19 Kinder.

Die Entscheidung steht im Einklang mit dem Demografieprogramm 2030, das auf den Geburtenrückgang in der Region reagiert. Kita-Leitungen überwachen die Einhaltung der neuen Obergrenzen und erlauben Ausnahmen nur aus pädagogischen Gründen. Der Rat verabschiedete den Beschluss mit zwei Enthaltungen der AfD.

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Durch das verbesserte Betreuungsschlüssel soll jedes Kind individueller gefördert werden können. Die Anpassung entspricht langjährigen Forderungen von Erzieher:innen und Familien nach einer höheren Betreuungsqualität.

Der Beschluss markiert einen Richtungswechsel in der Wolfenbütteler Kinderbetreuungspolitik. Mit den nun umgesetzten kleineren Gruppen will die Stadt die frühe Bildung und Förderung stärken. Die neuen Regelungen gelten ab diesem Jahr für alle städtischen Kitas.

Quelle