31 March 2026, 12:04

Zwei Stadtwerke gründen Joint Venture für stärkere Energieinfrastruktur in der Region

Eine Liniengrafik auf einem weißen Hintergrund, die die Stromkostenentwicklung in verschiedenen Metropolregionen zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Zwei Stadtwerke gründen Joint Venture für stärkere Energieinfrastruktur in der Region

Zwei regionale Energieversorger, die Stadtwerke Dreieich und die Stadtwerke Neu-Isenburg, bündeln ihre Kräfte und gründen ein gemeinsames Netzdienstleistungsunternehmen. Die neue Gesellschaft mit dem Namen Stadtwerke-Netzdienste Dreieich und Neu-Isenburg GmbH nimmt am 1. Januar 2024 ihren Betrieb auf – mit dem gemeinsamen Ziel, die regionale Energieinfrastruktur zu stärken. Beide Städte halten jeweils gleiche Anteile an dem Joint Venture und unterstreichen damit ihre langjährige Verantwortung in der lokalen Energie- und Wärmeversorgung.

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Das neue Unternehmen übernimmt den Netzbetrieb, die Planung sowie den Ausbau der Infrastruktur für Strom, Gas, Wasser und Fernwärme. Zudem zeichnet es für die Wasserförderung, Messdienstleistungen und den technischen Support verantwortlich. Rund 75 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden ihren Dienst am Hauptsitz in der Eisenbahnstraße 140 in Dreieich aufnehmen, wobei mindestens die Hälfte bereits mit dem Standort vertraut ist.

Die Geschäftsführung übernehmen Uwe Hildebrandt, aktuell Technischer Geschäftsführer der Stadtwerke Neu-Isenburg, und Denis Wiesner, sein Pendant bei den Stadtwerken Dreieich. Als gleichberechtigte Geschäftsführer werden sie den Fokus auf die Zukunftsfähigkeit der Netze legen und deren Ausbau vorantreiben, um den Anforderungen der Energiewende gerecht zu werden. Durch die gebündelten Ressourcen will das Joint Venture Investitionen in die lokale Versorgungsinfrastruktur steigern und den Personalbestand ausbauen.

Für die Kundinnen und Kunden beider Versorger ändert sich durch die Zusammenarbeit nichts an der Qualität der Leistungen. Die Kooperation soll vielmehr die hohen Versorgungsstandards sichern und gleichzeitig nachhaltige Energielösungen fördern. Dieses Modell folgt einem wachsenden Trend in Deutschland: Seit 2021 haben rund 15 kommunale Versorger – darunter die SWW Wunsiedel und die LEW Lippe – ähnliche Partnerschaften geschlossen, um Herausforderungen wie die Energiewende oder den Fachkräftemangel zu bewältigen.

Der Startschuss für das Joint Venture fällt am 1. Januar 2024 mit dem klaren Auftrag, die Energieinfrastruktur zu sichern und zu modernisieren. Durch die Kombination von Fachwissen und Ressourcen wollen die beiden Stadtwerke eine zuverlässige Versorgung der Bürgerinnen und Bürger gewährleisten und gleichzeitig langfristige Nachhaltigkeitsziele unterstützen. Die Partnerschaft reiht sich damit in die branchenweiten Bestrebungen ein, sich an die sich wandelnden Anforderungen der Energieversorgung anzupassen.

Quelle