Alexandra Wend soll neue Bezirksbürgermeisterin in Berlin-Mitte werden
Die SPD im Berliner Bezirk Mitte hat Alexandra Wend als Kandidatin für das Amt der Bezirksbürgermeisterin nominiert. Die Entscheidung folgt auf den Rückzug von Uta Francisco dos Santos, die sich nach Vorwürfen zurückzog, im Krankengeld Wahlkampf betrieben zu haben. Wends Nominierung soll im Mai auf einer Bezirksdelegiertenkonferenz offiziell bestätigt werden.
Der lokale SPD-Vorstand sprach sich mit großer Mehrheit für Wend aus – 28 Stimmen dafür, nur eine dagegen. Aktuell leitet sie die Abteilung für Gleichstellungspolitik in der Arbeits- und Wirtschaftspolitik der Senatsverwaltung für Arbeit in Berlin. Zudem ist sie stellvertretende Vorsitzende der SPD Pankow.
Wend hatte sich zuvor bereits als SPD-Kandidatin für die Bundestagswahl 2025 in Pankow beworben. Ihre jüngste Nominierung erfolgt im Vorfeld der Berliner Wahlen zum Abgeordnetenhaus und den Bezirksverordnetenversammlungen am 20. September. Der Rückzug von Uta Francisco dos Santos, die sowohl für das Bezirksbürgermeisteramt als auch für die Bezirksverordnetenversammlung kandidieren wollte, ebnete Wend den Weg für die Nominierung.
Die offizielle Aufstellung erfolgt auf der Bezirksdelegiertenkonferenz im Mai. Bei Bestätigung wird Wend die SPD bei den anstehenden Wahlen im September vertreten. Die Partei konzentriert sich nun auf den Wahlkampf in Mitte mit Wend als Spitzenkandidatin.






