Auszubildende verdienen 2025 so viel wie nie – diese Berufe zahlen Spitzengehälter
Lukas HoffmannAuszubildende verdienen 2025 so viel wie nie – diese Berufe zahlen Spitzengehälter
Ausbildungsvergütungen in Deutschland erreichen Rekordhöhe
In Deutschland werden Auszubildende so gut bezahlt wie nie zuvor. 2025 stiegen die Löhne für Azubis in tarifgebundenen Betrieben um 6,7 Prozent – der stärkste Anstieg seit über drei Jahrzehnten. Immer mehr Menschen sehen die berufliche Ausbildung mittlerweile als starke Alternative zum Studium, zumal einige Berufe Gehälter bieten, die deutlich über dem Durchschnitt liegen.
Am besten verdienen derzeit Milchtechnologen in ihrer Lehrzeit: Sie erhalten im Schnitt 1.463 Euro brutto pro Monat über die gesamte Ausbildungsdauer. Knapp dahinter folgen Milchlaboranten mit 1.403 Euro monatlich sowie Kaufleute für Versicherungen und Finanzen, die 1.404 Euro bekommen.
Auch Bankkaufleute zählen zu den Spitzenverdienern mit durchschnittlich 1.388 Euro im Monat. Industriemechaniker schaffen es ebenfalls in die Top Five und verdienen in ihrer 3,5-jährigen Ausbildung 1.381 Euro brutto monatlich. Insgesamt liegt die durchschnittliche Ausbildungsvergütung in tarifgebundenen Unternehmen nun bei 1.209 Euro pro Monat.
Der Lohnanstieg fällt in eine Zeit, in der handwerkliche und praktische Berufe zunehmend an Anerkennung gewinnen – nicht zuletzt wegen ihrer Stabilität. Im Gegensatz zu vielen Bürojobs sind diese Tätigkeiten schwerer zu automatisieren und bieten damit langfristig mehr Sicherheit.
Die aktuellen Gehaltserhöhungen unterstreichen den wachsenden Stellenwert der dualen Ausbildung in Deutschland. Da einige Ausbildungsberufe mittlerweile über 1.400 Euro im Monat zahlen, können sie mit Einstiegsgehältern von Akademikern in bestimmten Branchen mithalten. Der Trend deutet darauf hin, dass sich immer mehr junge Menschen für eine praxisnahe Ausbildung statt für den klassischen Hochschulweg entscheiden könnten.






