Bayerns Wohnungsbau 2025: Boom im Norden, Krise im Süden
Wohnungsbau in Bayern zeigt 2025 deutliche regionale Unterschiede
Während einige Regionen ein leichtes Wachstum verzeichneten, verzeichnete der Süden des Freistaats einen deutlichen Rückgang. Der Einbruch der Bautätigkeit hatte sich bereits durch sinkende Baugenehmigungen abgezeichnet.
Oberbayern verzeichnet stärksten Rückgang Besonders dramatisch fiel der Rückgang in Oberbayern aus: Im vergangenen Jahr wurden dort nur noch 15.575 Wohnungen fertiggestellt – fast 5.300 weniger als 2024, was einem Minus von 25 Prozent entspricht. Die Region gehört damit zu den am stärksten von der anhaltenden Bauschwäche betroffenen Gebieten.
Leichter Anstieg in der Oberpfalz Demgegenüber verzeichnete die Oberpfalz einen bescheidenen Zuwachs: 2025 entstanden dort 5.101 neue Wohnungen – 272 mehr als im Vorjahr. Trotz dieses Plus bleibt die Gesamtentwicklung in Südbayern jedoch negativ.
Rückgang der Baugenehmigungen als Warnsignal Der Baurückgang bestätigt frühere Warnungen aus den Planungsdaten. Bereits die Zahl der Baugenehmigungen war deutlich gesunken und hatte die aktuelle Abkühlung vorweggenommen. Besonders im Süden ist die Wohnungsnot mittlerweile am größten, wo die Nachfrage das Angebot weiterhin übersteigt.
Wachsende Kluft zwischen den Regionen Die aktuellen Zahlen unterstreichen die zunehmende Spaltung innerhalb Bayerns: Während Oberbayern einen drastischen Rückgang erlebt, verzeichnet die Oberpfalz nur geringe Zuwächse. Angesichts der sinkenden Neubauten dürfte der Druck auf den Wohnungsmarkt – vor allem in den südlichen Landesteilen – weiter bestehen.






