Wohnungsbau in Südbayern bricht ein – Oberbayern besonders betroffen
Stjepan HeinrichWohnungsbau in Südbayern bricht ein – Oberbayern besonders betroffen
Wohnungsbau in Südbayern bricht stark ein – Wohnungsmangel verschärft sich
Der Wohnungsbau in Südbayern ist drastisch eingebrochen und verschärft die ohnehin angespannte Wohnraumsituation in der Region. Besonders betroffen ist Oberbayern, wo 2025 deutlich weniger Wohnungen fertiggestellt wurden als im Vorjahr. Andere Teile der Region verzeichneten hingegen leichte Zuwächse bei der Bautätigkeit.
In Oberbayern ging die Zahl der Neubauwohnungen im vergangenen Jahr stark zurück. Nur 15.575 Wohnungen wurden 2025 fertiggestellt – fast 5.300 weniger als 2024. Das entspricht einem Rückgang um 25 Prozent und vertieft die bereits jetzt extreme Wohnungsnot in der Region.
Der Trend folgt einer früheren Abnahme bei den Baugenehmigungen. Während der Großteil Südbayerns mit sinkenden Zahlen kämpft, gab es in der Oberpfalz einen leichten Anstieg. Dort wurden 5.101 Wohnungen fertiggestellt – 272 mehr als im Vorjahr.
Die Wohnungskrise bleibt vor allem in Südbayern dramatisch, wo die Nachfrage das Angebot bei Weitem übersteigt. Weniger Genehmigungen und eine verlangsamte Bautätigkeit lassen viele Gemeinden mit kaum noch Optionen für Neuankömmlinge zurück.
Der deutliche Einbruch beim Wohnungsbau in Oberbayern unterstreicht die anhaltenden Herausforderungen der Region. Da die Genehmigungen zurückgehen und die Bauaktivitäten stocken, ist kaum mit einer Entspannung der Lage zu rechnen. Die geringfügigen Steigerungen in Gebieten wie der Oberpfalz bringen für die Gesamtkrise nur wenig Entlastung.






