16 March 2026, 12:02

CDU triumphiert bei Frankfurts Kommunalwahl – Grüne und SPD verlieren deutlich

Ein buntes Plakat mit einem blauen Hintergrund und gelben und weißen Buchstaben, die "Gewinner" in fetter Schrift lesen, mit lachenden Menschen in der Mitte.

Boris Rhein fiebert seinem Sohn Bruno zu - "Große Aufregung" - CDU triumphiert bei Frankfurts Kommunalwahl – Grüne und SPD verlieren deutlich

Frankfurts Kommunalwahl bringt klare CDU-Mehrheit – Grüne und SPD verlieren

Bei den Kommunalwahlen in Frankfurt hat die CDU einen deutlichen Sieg errungen und 26,5 Prozent der Stimmen geholt. Das Ergebnis markiert eine spürbare Verschiebung der politischen Kräfte, während Grüne und SPD an Unterstützung verloren. Für Hessens Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) hatte die Wahl eine persönliche Note: Sein Sohn Bruno kandidierte im Stadtteil Nieder-Eschbach.

Der Zuwachs der CDU um 4,6 Prozentpunkte gegenüber 2021 kehrt einen vorherigen Abwärtstrend um. Vor fünf Jahren hatte die Partei noch 25,7 Prozent erreicht, doch bei der letzten Wahl rutschte sie auf 23,0 Prozent ab. Diesmal konnte sie wieder zulegen und überholte die Grünen, die 3,6 Punkte einbüßten und nun bei 21,0 Prozent liegen.

Auch die AfD legte deutlich zu und stieg um 4,6 Punkte auf 9,1 Prozent. Die Linke verzeichnete ein leichtes Plus von 1,0 Punkt und landet bei 8,9 Prozent. Die SPD blieb nahezu stabil, verlor jedoch minimal 0,3 Punkte und kommt auf 16,7 Prozent. Die FDP hingegen büßte deutlich ein und fiel um 2,9 Punkte auf 4,7 Prozent.

Für Boris Rhein hatte die Wahl eine besondere Bedeutung: Sein Sohn Bruno, ein Referendar mit politischer Leidenschaft, trat in Nieder-Eschbach an. Der Ministerpräsident gestand, die Wahl sei nervenaufreibend, aber letztlich bereichernd gewesen. Brunos Kampagne konzentrierte sich auf mehr öffentliche Sicherheit, Sauberkeit im Stadtteil und die Modernisierung lokaler Sporteinrichtungen.

Mit dem Ergebnis festigt die CDU ihre Position als stärkste Kraft in Frankfurts Kommunalpolitik, während Grüne und SPD an Einfluss verlieren. Die Kandidatur von Bruno Rhein verleiht der Wahl eine persönliche Note und spiegelt die größeren Verschiebungen im politischen Gefüge der Stadt wider. Die Ergebnisse werden die Prioritäten Frankfurts in den kommenden Jahren prägen.

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