26 March 2026, 18:02

Cyberangriffe auf Elektroautos: Warum die digitale Gefahr trotz Fortschritten wächst

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Cyberangriffe auf Elektroautos: Warum die digitale Gefahr trotz Fortschritten wächst

Elektroautos unter wachsender Cyberbedrohung – trotz besserer Sicherheit

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Elektrofahrzeuge (EFs) sehen sich zunehmend der Gefahr von Cyberangriffen ausgesetzt, obwohl die Sicherheitsvorkehrungen strengere Standards erfüllen. Ein aktueller Bericht warnt vor Schwachstellen in Software-Schnittstellen, die es Hackern ermöglichen könnten, ganze Baumodelle lahmzulegen. Christoph Krauss, Professor für Cybersicherheit, betont, dass diese Risiken steigen – und das, obwohl das Fahren selbst durch moderne Assistenzsysteme immer sicherer wird.

Laut Krauss können Cyberkriminelle gezielt Angriffsflächen in der IT-Infrastruktur von Fahrzeugen ausnutzen, indem sie Software-Schnittstellen attackieren. In einigen Fällen hätten mangelhafte Authentifizierungsverfahren oder ein einfacher Zugriff über die Fahrzeug-Identifikationsnummer Systeme verwundbar gemacht. Zwar gab es seit 2021 keine bekannten großflächigen Angriffe auf Elektroautos über solche Sicherheitslücken, doch das Potenzial für massive Störungen bleibt bestehen.

Ein Angreifer könnte etwa ferngesteuert Funktionen wie die maximale Heizleistung in tausenden Fahrzeugen gleichzeitig aktivieren und so die Batterien komplett entladen. Solche Attacken könnten ganze Modellreihen außer Gefecht setzen, warnt Krauss. Trotz dieser Bedrohungen habe sich die IT-Sicherheit vernetzter Fahrzeuge in den letzten Jahren deutlich verbessert.

Mittlerweile gelten klare Standards und Vorschriften für die IT-Sicherheit moderner Autos. Zudem arbeiten Sicherheitsforscher und Hersteller branchenübergreifend daran, bestehende Schwachstellen zu schließen. Dennoch betont Krauss, dass das Risiko von Cyberangriffen schneller wächst als das traditioneller Unfallgefahren sinkt.

Der Bericht unterstreicht einen Wandel in der Automobilbranche: Weniger Unfälle, aber mehr digitale Bedrohungen. Hersteller und Sicherheitsexperten rüsten die Abwehr weiter auf, doch Lücken in den Software-Schnittstellen bleiben ein Risikofaktor. Ohne ständige Wachsamkeit könnten Hacker diese Schwächen ausnutzen – mit potenziell verheerenden Folgen für den Straßenverkehr.

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