Daniel Keller übernimmt als neuer Finanzminister Brandenburgs mit klaren Zielen
Stjepan HeinrichDaniel Keller übernimmt als neuer Finanzminister Brandenburgs mit klaren Zielen
Daniel Keller hat das Amt des neuen Finanzministers von Brandenburg übernommen. Der SPD-Politiker wurde vergangene Woche ernannt und bringt fundierte wirtschaftswissenschaftliche Kenntnisse sowie einen Ruf als entschlossener Entscheider mit. Seine erste Aufgabe wird es sein, die finanziellen Pläne des Landes für die kommenden Jahre zu gestalten.
Keller war zuvor Wirtschaftsminister Brandenburgs, bevor er in die Finanzressorts wechselte. Sein akademischer Werdegang umfasst eine herausragende Abiturnote von 13 Punkten in Mathematik – in etwa vergleichbar mit einer Eins minus. Er beschreibt sich selbst als jemanden, der zügig Entscheidungen trifft, dabei aber unnötige Konflikte vermeidet.
Seit seinem Amtsantritt hat Keller bereits strengere Haushaltskontrollen eingeführt. Behörden benötigen nun für Neueinstellungen die Zustimmung des Finanzministeriums. Bei seinem ersten Treffen mit Kollegen versicherte er, dass vorerst keine Kürzungen geplant seien – niemand müsse sich "vorerst" Sorgen machen.
Der neue Finanzminister verbindet eine klare Aufsicht mit einem abgewogenen Ton. Seine ersten Maßnahmen deuten auf eine straffere Haushaltsführung hin, während die langfristigen Prioritäten für Brandenburgs Budget noch konkretisiert werden müssen. Die nächste große Bewährungsprobe wird der Planungsprozess für das Jahr 2026 sein.






