20 April 2026, 16:02

Deutsche Bank reformiert Vermögensmanagement für Ultra-Hochvermögende mit neuer Führungsstruktur

Balkendiagramm mit der Überschrift "Nettovermögen der USA", das die jährlichen Nettovermögen der Vereinigten Staaten aus verschiedenen Jahren zeigt.

Deutsche Bank reformiert Vermögensmanagement für Ultra-Hochvermögende mit neuer Führungsstruktur

Deutsche Bank kündigt Umstrukturierung im Vermögensmanagement für Deutschland an

Die Deutsche Bank hat Veränderungen in der Führung ihres Private-Wealth-Management-Bereichs in Deutschland bekannt gegeben. Eine neue Einheit wird sich speziell auf Ultra-Hochvermögende (UHNW) konzentrieren und dabei Berater, Anlageexperten sowie die Deutsche Oppenheim Family Office AG zusammenführen. Zudem wurden zwei Schlüsselpositionen besetzt, um die Sparte zu stärken.

Stefanie Rühl-Hoffmann übernimmt den Posten der stellvertretenden Vorsitzenden des Wealth Management Deutschland. Zuvor hatte sie das UHNW-Geschäft der Bank im Land aufgebaut und wird sich künftig auf strategische Kundenbeziehungen und die Geschäftsentwicklung konzentrieren.

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Philipp Wehle wird ab dem 1. September 2026 die Leitung der erweiterten Einheit Strategische UHNW-Kunden übernehmen. Er bringt umfassende Erfahrung mit, unter anderem als ehemaliger CEO des International Wealth Management bei der Credit Suisse. In seiner neuen Rolle wird er alle Berater und Spezialisten, die Ultra-Hochvermögende betreuen, unter einer einheitlichen Führungsstruktur zusammenführen.

Die neue Einheit richtet sich insbesondere an unternehmerische Kunden, die von Family Offices unterstützt werden. Zudem wird sie mit der Investment Bank und der Corporate Bank zusammenarbeiten, um integrierte Vermögenslösungen für Privatkunden und deren Unternehmen anzubieten. Raffael Gasser, Leiter des Wealth Management Deutschland, begrüßte die Berufung Wehles und würdigte Rühl-Hoffmanns Beitrag zum Wachstum der Bank.

Ziel der Neuordnung ist es, die Dienstleistungen besser auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Kundengruppen abzustimmen. Durch die Bündelung von Expertise strebt die Bank einen maßgeschneiderten Ansatz für die komplexen Anforderungen im Vermögensmanagement an.

Die Umstrukturierung führt Berater, Anlageexperten und Family-Office-Services unter einem Führungsteam zusammen. Dadurch erhofft sich die Bank eine bessere Koordination und eine höhere Servicequalität für ihre vermögendsten Kunden. Die neue Struktur soll bis Anfang September 2026 vollumfänglich wirksam sein.

Quelle